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Kirchenmusik | Orgel

Studienabschlüsse Bachelor of Music (B.Mus, entspricht B-Examen), Master of Music (M.Mus), Konzertexamen (KEX)
Beginn Winter- und Sommersemester
Bachelor Kirchenmusik Regelstudienzeit: 8 Semester (Voraussetzung: Künstlerische Eignungsprüfung)
Bachelor Freischaffender Musiker Regelstudienzeit: 8 Semester (Voraussetzung: Künstlerische Eignungsprüfung)
Master Kirchenmusik Regelstudienzeit: 4 Semester (Abschluss eines Diplom- oder Bachelorstudiengang Kirchenmusik. künstlerische Eignungsprüfung)
Master Orgelimprovisation Regelstudienzeit: 4 Semester (Abschluss eines künstlerischen oder pädagogischen Diplom- oder Bachelorstudiengangs oder Kirchenmusik, ggf. Staatsexamen, künstlerische Eignungsprüfung
Master Solist Regelstudienzeit: 4 Semester (Abschluss eines künstlerischen oder pädagogischen Diplom- oder Bachelorstudiengangs oder Kirchenmusik, ggf. Staatsexamen, künstlerische Eignungsprüfung)
Master Musik und Wissenschaft Regelstudienzeit: 4 Semester (Abschluss eines künstlerischen Diplomstudiengang-, Bachelor- oder Musterstudiengangs, künstlerische Eignungsprüfung)
Konzertexamen Regelstudienzeit: 4 Semester (Abschluss eines künstlerischen Diplomstudiengang-, Bachelor- oder Musterstudiengangs)
Studiengangsleitung Prof. Matthias Neumann
Professor/-innen Prof. Tomasz Adam Nowak (Orgel, Orgelimprovisation)
  Prof. Franziska Kuba (Chorleitung)
  Prof. David Marlow (Orchesterleitung)
Weitere Lehrkraft KMD Prof. Dr. Friedhelm Flamme (Generalbassspiel, Orgelliteraturspiel)

Das Instrument konnte nach einer zwölfjährigen Planungs- und Bauzeit durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik Detmold, dem Bistum Paderborn, der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz und dem Land Nordrhein-Westfalen realisiert werden. Das finanzielle Gesamtvolumen von 1,25 Millionen Euro wurde vom Land NRW und der HfM Detmold mit großzügiger Unterstützung der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH getragen.

Die Orgel ist mit ihren 63 Registern und mehr als 4.000 Pfeifen auf das Klangideal der deutschen und französischen Romantik gerichtet. Dazu gehört vor allem eine reiche Palette von charakteristischen 8’-Labialregistern, insbesondere im Schwellwerk, von zarten Farben und auch sehr leisen Registern. Die stark ausgebauten Schwellwerke im II. und III. Manual besitzen für die Literatur der symphonischen französischen Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts alle notwendigen Zungenstimmen. Sowohl für die Interpretation zeitgenössischer Orgelmusik als auch für Orgelimprovisation verfügt das neue Instrument über eine ganze Reihe von bautechnischen Besonderheiten, die in dieser Fülle kaum in einer anderen Orgel zu finden sind, darunter Mixtursetzer für alle Werke, eine Pizzicato-Koppel Hauptwerk/Pedal, eine additive und auslösende Tastenfessel, eine Pedalteilung für das gesamte Pedal (H-c) sowie eine zusätzliche Windabschwächung. Außerdem ist ein Midi-System (mit Replay) vorhanden sowie ein hochmodernes Setzersystem mit einer Ablagemöglichkeit nach Titeln.  

Die Orgel ist am Sonntag, 10. Oktober 2010,  in der Heilig-Kreuz-Kirche feierlich geweiht worden.

Im Sommer 2016 wurden durch die Firma Schuke noch einige Änderungen am Instrument vorgenommen, um eine klanglich bessere Lösung zu finden. Hierbei wurde auch die Disposition verändert.

I. HAUPTWERK | C-c’’’’
15 Register

1. Principal 16’
2. Principal 8’
3. Doppelflöte 8’
4. Rohrflöte 8’
5. Viola da Gamba 8’
6. Oktave 4’
7. Blockflöte 4' (ursp. Gemshorn 4’)
8. Quinte 2 2/3’
9. Oktave 2’
10. Cornett 5f ab f°
11. Mixtur Major 5-6f
12. Mixtur Minor 4f
13. Trompete 16’
14. Trompete 8’
15. Chamade 8’

II. POSITIV | C-c’’’’ | im Schweller
18 (19) Register

16. Violone 16’
17. Singend Principal 8’
18. Konzertflöte 8’
19. Salicional 8’
20. Quintade 8’
21. Bordun 8’
22. Flötenprincipal ’ 4’
23. Rohrflöte 4’
24. Oktave 2' (ursp. Dolce 4’)
25. Sesquialtera 2f 2 2/3’
26. Waldflöte 2’
27. Larigot 1 1/3’
28. Mixtur 3f (ursp.Harmonia aetheria 3f)
29. Scharff 4f
30. Rankett 16’
31. Cromorne 8’
32. Klarinette 8’
33. Vox humana 8’
15. Chamade 8’

 

Mechanische Spieltraktur
Elektrische Registertraktur
Spielhilfen:
Titelorientierter Setzer mit 249 mal 300 Kombinationen und USB-Erweiterung
Crescendo
Normalkoppeln mechanisch und elektrisch
Sub- und Superoktavkoppeln (III-III, II-II, III-II, III-I, II-I)
Tastenfessel (additiv und auslösend)
Mixturensetzer (I, II, III, Ped.)
Pizzicatokoppel I-Ped
Replayfunktion

 

III. SCHWELLWERK | C-c’’’’
16 Register

34. Bourdon 16’
35. Geigenprincipal 8’
36. Flûte harmonique 8’
37. Lieblich Gedackt 8’
38. Gambe 8’
39. Aeoline 8’
40. Voix céleste 8’
41. Oktave 4’
42. Traversflöte 4’
43. Nazard 2 2/3’
44. Flageolett 2’
45. Terz 1 3/5’
46. Piccolo 1’
47. Harmonia aetherea 3f (ursp. Fourniture 5f)
48. Basson 16’
49. Trompette harm. 8’
50. Hautbois 8’
51. Clairon 4’
15. Chamade 8’

Pedal | C-g’
12 Register

52. Untersatz 32’
53. Principalbaß 16’
54. Subbaß 16’
55. Violonbaß 16’
56. Octavbaß 8’
57. Baßflöte 8’
58. Violoncello 8’
59. Choralbaß 4’
60. Kontraposaune 32’
61. Posaune 16’
62. Trompete 8’
63. Trompete 4’
15. Chamade 8’

Erbaut durch die Firma Klais 1967, (Renoviert und umintoniert 2000), IV/53, Midifizierung 2009

Traktur: mechanisch, Register+Koppel: elektrisch
256-fache Setzerkombination + Diskettenlaufwerk

 

I. POSITIV

52. Copula 8'
53. Quintatön 8'
54. Prinzipal 4'
55. Rohrflöte 4'
56. Nasard 2 2/3'
57. Doublette 2'
58. Terz 1 3/5'
59. Sifflföte 1'
60. Scharf 4x1'
61. Cromorne 8'
62. Vox humana 8'
63. Tremulant
64. III/I
65. IV/I
65a. III/I Sub

II. HAUPTWERK

1. Koppelflöte 16'
2. Prinzipal 8'
3. Rohrgedackt 8'
4. Fernflöte 8'
5. Oktave 4'
6. Nachthorn 4'
7. Superoktav 2'
8. Flageolet 2'
9. Mixtur 4-5x 1 1/3
10. Kleinmixtur 3x 1'
11. Fagott 16'
12. Trompete 8'
13. I/II
14. III/II
15. IV/II
15a. III/II Sub

III. SCHWELLWERK

30. Flûte harm. 8'
31. Spitzgamba 8'
32. Unda maris 8'
33. Prinzipal 4'
34. Flûte octaviante 4'
35. Octavin 2'
36. Larigot 1 1/3'
41. Cornett 5x
42. Plein jeu 5x2'
43. Dulcian 16'
44. Trompette harm. 8'
45. Hautbois 8'
46. Tremulant
47a. III/III Sub

IV. BRUSTWERK

(Schwellbar)
37. Holzgedackt 8'
38. Spillpfeife 4'
39. Quinte 2 2/3'
40. Prinzipal 2'
48. Oberton 3x 1 1/3'
49. Zimbel 3x1/2'
50. Regal 16'
51. Tremolo

PEDAL

16. Prinzipal 16'
17. Subbas 16'
18. Quint 10 2/3'
19. Oktav 8'
20. Gemshorn 8',
21. Superoctav 4'
22. Holztraverse 2'
23. Hintersatz 4x2 2/3'
24. Posaune 16'

25. Zinke 8'

26. Clairon 4'

27. I-P

28. II-P

29. III-P

Erbaut 2006 durch die Firma Hubert Sandtner, 89407 Dillingen

Mechanische Spieltraktur und elektrische Registertraktur, Schleiflade
Koppeln: III 16’ – III, III 16’ – II, III 16’ – I, III – II, III – I, II – I, III – P, III 4’ – P, II – P, I - P
Spielhilfen: 3.960-fache elektrische Setzerkombination, USB-Port
Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 20° C
Stimmtonart: Gleichstufig
Sachverständiger: Prof. Norbert Düchtel, Prof. Tomasz Adam Nowak,
Schleierbretter: Hans Malzer

I. HAUPTWERK

Bourdon 16’
Principal 8’
Gedeckt 8’
Flûte harmonique 8’
Octave 4’
Quinte 2 2/3’
Superoctave 2‘
Mixtur 4f. 2’
Trompete 8’
Tremulant

II. POSITIV | schwellbar

Rohrflöte 8’
Holzflöte 8’
Salicional 8’
Viola d'amore 4’
Flûte douce 4’
Flageolet 2’
Clarinette 8’
Tremulant

III. SCHWELLWERK

Cor de nuit 8’
Viola da Gamba 8’
Voix céleste 8’
Préstant 4’
Flûte octaviante 4’
Nasard 2 2/3’
Quart de Nasard 2’
Tierce 1 3/5’
Trompette harm. 8’
Hautbois 8’
Voix humaine 8’
Tremulant

PEDAL

Subbass 16’
Flötbass 8’
Violoncello 8’
Posaune 16’


Orgel von Johann Patroclus Möller aus dem Jahr 1738

I RückpositivC,D-c'''II HauptwerkC,D-c'''III BrustwerkC,D-c'''PedalC-d1
Principal 8'Principal16'Quintadena8'Principal16'
Gedact8'Octav8'Flöte traverso8'Subbass16'
Octav4'Viola di Gamba8'Gedact4'Octav8'
Rohrflöte4'Gemshorn8'Octav2'Gedactbass8'
Quinte3'Quinte6'Quinte1 1/3Nachthorn 4'
Quintflöte3'Octav4'Flageolett1'Choralflöte1'
Super-Octav2'Flöte duis4'MixturIIIMixturVI
Waldflöte2'Tertia3'Krummhorn8'Posaune16'
SesquialteraIICornettIIITremulantTrompet8'
MixturIVSesquialteraIIICornett2'
Fagott16'MixturV
Hautbois8'CimbalIV
TremulantTrompet8'
Vox humane8'

©Kulturstiftung Marienmünster

Das Studium der Kirchenmusik umfasst den regelmäßigen Unterricht in Orgel, Orgelimprovisation, Chor und Orchesterleitung, Gesang, Klavier sowie allen theologischen und liturgischen Fächern, die zum kirchlichen Dienst gehören. Eine Vertiefung und Konzentration auf einzelne künstlerische Hauptfächer ist unabhängig vom Studium der Kirchenmusik, auf diesem aufbauend oder auch parallel dazu möglich. Kooperationen existieren mit der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen (Herford) sowie mit der Lippischen Landeskirche. Seit 2010 besitzt die Hochschule eine von der Firma Karl Schuke erbaute sinfonische Orgel mit 61 Registern auf drei Manualen in der Katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz in Detmold. Eine weitere große Konzertorgel (Klais, IV/53) befindet sich im Konzerthaus der Hochschule. Die Orgel in der Kapelle im Palais (Sandtner, III/31) weist einen französisch-romantisch orientierten Klangcharakter auf. Ferner stehen zwei zweimanualige und eine dreimanualige Orgel (Jann bzw. Steinmann) zu Übezwecken zur Verfügung. Mit der Oestreich-Orgel (1795) der Marktkirche Detmold (für die vermutlich Brahms seine beiden Präludien und Fugen schrieb), der pneumatischen Ackermeier-Orgel im Detmolder Schloss (1910), der Schwalbennest-Orgel in der Kirche St. Marien Lemgo (Slegel / R. West, 1613 /2013) sowie den Barock-Orgeln in u. a. Borgentreich, Marienmünster und Melle sind bedeutende Instrumente einer breiten stilistischen Palette in Stadt und Umgebung vorhanden. Meisterkurse mit namhaften Gastprofessorinnen und -professoren sowie Orgelstudienreisen zu herausragenden Instrumenten der wichtigsten europäischen Orgellandschaften ergänzen die Ausbildung.

Mit der Konzertreihe musica sacra bringen Studierende und Lehrende der Abteilung Kirchenmusik Orgel- und Chorkonzerte nicht nur innerhalb Detmolds, sondern auch in ganz Westfalen-Lippe zu Gehör. Mit der kompletten Bandbreite des kirchenmusikalischen Repertoires – von der Alten bis hin zur Zeitgenössischen Musik – sind sie Gäste u. a. in Münster, der Hansestadt Lemgo sowie innerhalb der Kirchen der Klosterlandschaft OWL. Zur Praxis der Chor- und Orchesterleitung veranstaltet die Hochschule außerdem jedes Semester ein Werkstattkonzert. Dabei haben die Kirchenmusikstudierenden die Gelegenheit, oratorische Werke und Messen selbständig mit Chor und Orchester einzustudieren und zu Gehör zu bringen. Der vielfach mit Preisen ausgezeichnete Kammerchor der Hochschule bietet gesanglich besonders begabten Studierenden die Möglichkeit, anspruchsvolle Chormusik im In- und Ausland aufzuführen. Die Barockakademie der Hochschule wiederum hat sich ganz der historischen Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts verschrieben.

Wintersemester
Bachelor/ Master: 15.02. - 15.03.

Sommersemester
Bachelor/ Master: 01.10. - 01.11.

Bewerben Sie sich an der Hochschule für Musik Detmold über die Online-Plattform muvac.

  • Legen Sie zuerst mit so detaillierten Angaben wie möglich Ihr muvac-Bewerberprofil an.
  • Wählen Sie anschließend den von Ihnen angestrebten Studiengang bei Vakanzen direkt in muvac unter Institutionen - Hochschule für Musik Detmold aus. Wichtig ist, dass Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und Ihr Video für die Vorauswahl (falls für Ihren Studiengang erforderlich ) vollständig hochladen. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Video allen Anforderungen entspricht.
  • Für die Bewerbung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 Euro erhoben. Bitte beachten: Eine Rückerstattung ist nicht möglich.

Wichtig: Bitte prüfen Sie abschließend Ihr E-Mail Postfach, ob Sie eine Bestätigungsemail erhalten haben. Über den Stand Ihrer Bewerbung werden Sie über muvac informiert.

Die voraussichtlichen Termine der Eignungsprüfungen finden Sie hier.

Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen:

Vorauswahl

Nicht vorgesehen

Präsenzprüfung

Im Studiengang B.M. Kirchenmusik setzt sich die Eignungsprüfung für das Hauptfach aus folgenden Prüfungsteilen zusammen:

Orgelliteraturspiel

 
  • mind. 5 Choralvorspielen aus dem „Orgelbüchlein“ von J.S. Bach unterschiedlichen Charakters.
  • Ein freies Werk von J.S. Bach (z.B. Fantasie und Fuge c-Moll BWV 537, Präludium und Fuge g-Moll BWV 535 o.ä).
  • ein Werk aus dem 19.oder 20. Jahrhundert (z. B. Sonate Nr. 2, c-Moll von F. Mendelssohn-Bartholdy oder Te Deum aus op. 59 von M. Reger o.ä).
 

Improvisation/Liturgisches Orgelspiel

Harmonisation von Gemeindeliedern nach dem Gesangsbuch, dazu Vorspiele und Intonationen, vorbereitet und ad hoc

Chorleitung

 
  • Nachweis dirigentischer Schlagtechnik durch eine kurze Probe mit einem Gesangsensemble an einem vorbereiteten Chorwerk der Kirchenmusik
  • Vom-Blatt-Singen einer Chor-Stimme
  • Vom-Blatt-Spiel einer Chorpartitur
 

Im Studiengang B.M. Kirchenmusik sind weitere Pflichtfächer vorgesehen:

  • Pflichtinstrument Klavier:
    • Vorspiel von drei Klavierwerken oder Werkteilen aus verschiedenen Stilepochen einschließlich der zeitgenössischen Musik. Es werden weitgehend fortgeschrittene Fähigkeiten erwartet.
  • Pflichtfach Gesang:
    • Vortrag eines Generalbass-Liedes sowie eines Liedes aus der Klassik oder Romantik; ferner ist vom Blatt zu singen.
  • Musiktheorie/Tonsatz:
    • Fortgeschrittene Kenntnisse der dur-moll-tonalen Harmonielehre, Klausur von bis zu 60 Minuten Dauer: Ausarbeitung eines bezifferten Basses, eines 2-stimmig polyphonen und 4-stimmig homophonen Lied- oder Choralsatzes. Der schriftliche Test wird ergänzt durch einen mündlich-praktischen Test von 10-15 Minuten Dauer am Klavier mit Kadenzspiel (inklusive Nebenfunktionen und Grundkenntnissen der Modulation), Generalbassspiel sowie Harmonisationen von vorgelegten Melodien oder Bassverläufen.Mustertest
  • Hörfähigkeit:
    • Überprüfung der begabungsmäßigen Anlagen und der Vorbildung. Schriftlicher Test von etwa 60 Minuten Dauer: Taktarten, Rhythmisierung einer Tonreihe, Intervall- und Akkorddiktat, 2-stimmiger Satz, melodische Gedächtnisaufgabe, Tonveränderungen in freitonalen Klängen, Erkennen von rhythmischen und melodischen Fehlern. Der schriftliche Test wird ergänzt durch einen mündlich-praktischen Test von bis zu 15 Minuten Dauer.Mustertest

Der Deutsche Tonkünstlerverband bietet darüber hinaus Vorbereitungskurse in Musiktheorie/Gehörbildung für die Eignungsprüfung in Detmold an.

Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen:

Vorauswahl

nicht vorgesehen

Präsenzprüfung

Mind. 30 Minuten Programm, nur vollständige Werke, darunter:

  • ein größeres freies Werk von J.S. Bach
  • ein schneller Satz aus einer Triosonate oder eines der Choraltrios BWV 655, 664, 676 von J.S. Bach
  • ein anspruchsvolles Werk aus dem 19. oder 20. Jahrhundert.
 

In der Eignungsprüfung sind ebenfalls folgende Pflichtfächer zu absolvieren:

  • Pflichtfach Klavier: Vortrag von zwei leichten Klavierstücken aus der Literatur verschiedener Epochen: z. B. J. S. Bach: Kleine Präludien; Sonatinen der Klassik; Schumann: Album für die Jugend; Bartók: Mikrokosmos III/IV.
  • Musiktheorie:Nachweis der Beherrschung der „Allgemeinen Musiklehre“, Grundkenntnisse in der Harmonielehre. Schriftlicher Test von 60 Minuten Dauer: Notation, Takt/Rhythmus, Intervalle, Tonleitern (einschl. Kirchentonarten), Akkordaufbau. Fortführung einer gegebenen Melodie; elementarer 2-stimmig linearer und 4-stimmig homophoner Liedsatz; (ggf. ergänzende mündliche Prüfung). Mustertest
  • Hörfähigkeit:Überprüfung der begabungsmäßigen Anlagen und der Vorbildung. Schriftlicher Test von etwa 60 Minuten Dauer: Taktarten, Wiedererkennen einer Melodie, Rhythmisierung einer Tonreihe, Intervall- und Akkorddiktat, einfacher 2-stimmiger Satz, melodische Gedächtnisaufgabe, Erkennen von rhythmischen und melodischen Fehlern. Mustertest

Zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung in den Fächern Allgemeine Musiklehre und Gehörbildung können Sie unsere neu entwickelten Tutorials und Übungen verwenden:

1. Registrieren Sie sich kostenlos auf detmoldmusictools.de
2. Wählen Sie den Kurs 003 Eignungsprüfung an der HfM Detmold auf oder verwenden Sie folgenden Link https://detmoldmusictools.de/index.php?cmd=courseManager&mod=course&action=show&courseId=362

Der Deutsche Tonkünstlerverband bietet darüber hinaus Vorbereitungskurse in Musiktheorie/Gehörbildung für die Eignungsprüfung in Detmold an.

Voraussetzungen für den Studiengang M.M. Kirchenmusik (ehemals A-Examen):

  • erfolgreicher Abschluss eines grundständigen künstlerischen Bachelor- oder Diplomstudiengangs Evangelische oder Katholische Kirchenmusik
  • bestandene Eignungsprüfung
  • Nachweis von ausreichenden Sprachkenntnissen
  • Nachweis der Krankenversicherung
  • Nachweis des gezahlten Semesterbeitrags

Vorauswahl

Nicht vorgesehen

Präsenzprüfung

Im Studiengang M.M. Kirchenmusik setzt sich die Eignungsprüfung für das Hauptfach aus folgenden Prüfungsteilen zusammen:

Orgelliteraturspiel

 
  • ein freies Werk von J.S. Bach
  • ein Werk aus dem 19. Jahrhundert
  • ein Werk aus dem 20. Jahrhundert
 

Orgelimprovisation/
Gemeindebegleitung

 
  • vorbereitet: ein Choralvorspiel und drei differenzierte Begleitsätze zu Kirchenliedern nach dem Gesangbuch
  • vom Blatt: Vorspiele und Begleitsätze zu Kirchenliedern nach dem Gesangbuch, motivische Modulation, Transposition
  • zusätzlich für katholische Bewerber*innen: Beherrschung der wichtigsten Choralmessen
 

Chorleitung

 
  • kurze Probe an einer vorbereiteten polyphonen Motette mit einem Gesangsensemble
  • Partiturspiel einer vorbereiteten Orchesterpartitur (einschließlich Bläsern) oder einer Chor-/Orchesterpartitur eines Werkes der Kirchenmusik
  • Vom-Blatt-Spiel einer Chorpartitur in neuen Schlüsseln
 

Für den Studiengang Master of Music Kirchenmusik ist in der Eignungsprüfung folgendes Pflichtfach zu absolvieren:

  • Pflichtfach Klavier: Vortrag von zwei bis drei mittelschweren Werken oder Einzelsätzen aus verschiedenen Stilepochen, ggf. einer leichten Begleitung zu einem Werk aus der Literatur des Hauptfachinstruments

Für den gewählten Studiengang sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

Vorauswahl

nicht vorgesehen

Präsenzprüfung

Programm mind. 45 Minuten, darunter:

  • ein anspruchsvolles Werk der Orgelliteratur
  • eine selbstvorbereitete Improvisation mit Variationen über ein selbstgewähltes Thema ca. 8 Minuten
  • eine freie Improvisation über ein gegebenes Thema (eine Stunde vor der Prüfung) ca. 6 Minuten
  • eine ad-hoc Improvisation ohne Vorbereitung, das Thema wird während der Prüfung gegeben, ca. 6 Minuten

Kriterien sind:

  • musikalische Sprache
  • Umgang mit dem Thema
  • Formale und stilistische Sicherheit
 

Für den gewählten Studiengang sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

Vorauswahl

Nicht vorgesehen

Präsenzprüfung

Programm mind. 45 Minuten mit anspruchsvollen Werken aus unterschiedlichen Stilepochen, inklusive zeitgenössisches Repertoire. Nur vollständig vorbereitete Werke.

 Beurteilungskriterien:

  • musikalische Gestaltung
  • künstlerische Phantasie
  • Werktreue
  • stilistisches Empfinden
  • technisches Können
  • Programmwahl
 

Für die künstlerische Instrumentalausbildung Master Orgel Solist ist in der Eignungsprüfung folgendes Pflichtfach zu absolvieren:

  • Pflichtfach Klavier: Vortrag von 2-3 mittelschweren Werken oder Einzelsätzen aus verschiedenen Stilepochen.

Für den gewälten Studiengang sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

Vorauswahl

Das Eignungsprüfungsprogramm soll vorab per Video für eine Vorauswahl der Bewerber*innen zugeschickt werden. Für die Video-Vorauswahl treffen die Bewerber/innen eine repräsentative Auswahl ihres Programms von mindestens 15 Minuten Dauer.

Präsenzprüfung

Programm von mind. 45 Minuten mit anspruchsvollen Werken aus unterschiedlichen Stilepochen, inklusive zeitgenössisches Repertoire.

 Beurteilungskriterien:

  • musikalische Gestaltung
  • künstlerische Phantasie
  • Werktreue
  • stilistisches Empfinden
  • technisches Können
  • Programmwahl
 

Voraussetzungen für den Aufbaustudiengang Konzertexamen sind

  • Abschluss eines Bachelor- oder Masterstudiengangs Künstlerische Instrumentalausbildung oder Gesang oder eines entsprechenden Diplomstudiengangs
  • Bestandene Eignungsprüfung
  • Nachweis der Krankenversicherung
  • Nachweis des gezahlten Semesterbeitrags

Vorauswahl

 
 

Es soll vorab ein mindestens 30-minütiges Videoprogramm für eine Vorauswahl der Bewerber*innen zugeschickt werden.

Anforderung und Ablauf Präsenzprüfung

Die 1. Auswahlrunde in Präsenz besteht aus der künstlerischen Präsentation der Bewerberin/des Bewerbers bzw. des Streichquartetts oder Klaviertrios vor einer Fachkommission. Dazu wählt die Fachkommission aus dem 60-minütigen Programmvorschlag etwa 20 Minuten aus. Die Fachkommission entscheidet über die Weiterleitung der Bewerberin/des Bewerbers in die 2. Auswahlrunde.

Die 2. Auswahlrunde in Präsenz besteht aus der künstlerischen Präsentation der Bewerberin/des Bewerbers bzw. des Streichquartetts oder Klaviertrios vor einer großen, fachübergreifenden Kommission. Dazu wählt die Kommission aus dem 60-minütigen Programmvorschlag etwa 20 Minuten aus.

Im Falle der Zulassung einer Bewerberin/eines Bewerbers zur Eignungsprüfung nach § 2 Abs. 2 kann die große, fachübergreifende Kommission ein Kolloquium durchführen, dessen Form und Inhalt von der Kommission zu bestimmen sind.

Im Fach Klavier (Liedgestaltung) bringt die Bewerberin/der Bewerber eine eigene Gesangspartnerin/einen eigenen Gesangspartner mit.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Besuchen Sie uns zu den gewohnten Sprechzeiten oder schreiben Sie eine Mail unter:

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