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Musica Viva Preis

Die Hochschule für Musik Detmold hat zur Förderung der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik auch in diesem Semester wieder eine Prämie für die beste Interpretation ausgelobt. In zwei Konzerten der Reihe MUSICA VIVA OPEN präsentierten sich Ensemble mit und ohne Dirigent.

Die Prämie in Höhe von insgesamt 1000 EUR geht an das "Kunert-Ensemble" für die Aufführung der "Raumtropfen" für Flöte, Gitarre, Violoncello und Klavier (2007) des Komponisten Julian Lembke: Kathrin Leithner (Flöte), Juri Siebenrock (Gitarre), Hugh McGregor (Violoncello), Sofja Rajtschik (Klavier) und Valentin Kunert (Leitung). 

Die Auszeichnung wurde diesem Ensemble insbesondere wegen seiner Sensibilität für klangliche Nuancen, das überzeugende Zusammenspiel und den Mut zur Umsetzung der äußerst komplexen Partitur zuerkannt und soll somit auch als Ansporn für andere Studierende verstanden werden, sich ebenfalls intensiv mit Absoluter Musik der Gegenwart zu beschäftigen.

 


Sehr gute Noten für Singprojekt SMS

 

Im Juli des vergangenen Jahres endete das Projekt "SMS - Singen macht Sinn" nach dreijähriger Laufzeit. Als ostwestfälische Antwort auf das instrumental ausgerichtete Programm "Jedem Kind sein Instrument" im Ruhrgebiet hat das von unserer Hochschule geleitete Projekt sowohl an Schulen als auch in der Lehrerausbildung an Universitäten und Studienseminaren bundesweit beachtete Impulse gesetzt. Experten des "Institutes für Begabungsforschung in der Musik" (IBFM) der Universität Paderborn begleiteten die Projektarbeit kontinuierlich und haben Ende Januar 2012 nun ihre Evaluationsergebnisse vorgelegt. Resultat: SMS bekam durchweg sehr gute Noten.

Nicht nur die stimmliche Kompetenz der beteiligten Schüler und Lehrer sei beträchtlich gewachsen, sondern die Auswirkungen des SMS-Unterrichts hätten sich auch in der größeren Offenheit und Bereitschaft der Schüler gezeigt, überhaupt Neues auszuprobieren. Seit dem Beginn der SMS-Aktivitäten hätten sich nicht-musikalische positive Effekte auf den Schulalltag eingestellt: Die Lehrer berichten von eine höheren Konzentrationsfähigkeit der beteiligten Schüler, von einer Steigerung des Selbstvertrauens und einer allgemeine Verbesserung des Sozialklimas in den SMS-Klassen.

Die Wissenschaftler Stephanie Forge M. A. und Prof. Dr. Heiner Gembris (Leiter des IBFM) erhielten ihre Erkenntnisse über das Großprojekt nicht nur durch Befragungen der beteiligten Pädagogen und Schüler, sondern auch durch stichfeste akustische Messungen: Mithilfe des Erich-Thienhaus-Institutes der Hochschule für Musik Detmold, die zugleich auch die Federführung bei SMS inne hatte, konnten Veränderungen in der Intensität und dem Stimmumfang von am Projekt beteiligten Schülern gemessen werden. Ergebnis: Die SMS-Schüler hatten nach dem Ablauf des Projektes insgesamt besser ausgebildete und kräftigere Stimmen als zuvor und können heute mit ihren Fähigkeiten andere Schüler zum Mitsingen ermutigen. 

Aber auch die fachfremden Lehrer und Lehramtsanwärter, die sich von den Vokalpädagogen im Rahmen von SMS freiwillig in Sachen "Basiskompetenz Stimme" coachen ließen, berichten begeistert davon, dass sie nicht nur ihr Lied- und Methodenrepertoire erweitern konnten, sondern letztlich deutlich an Selbstvertrauen hinzugewinnen konnten.

Einen positiven, wenn auch indirekten Nebeneffekt hat SMS zudem gezeitigt: Viele der beteiligten Lehrer äußerten den Wunsch, nun auch ein Begleitinstrument zu erlernen. Das Konzept ist offenbar aufgegangen: SMS hat Lust auf "mehr" gemacht.

 


Detmolder Bläser vorn

Mehrere Erfolge konnten Detmolder Bläser bei ihrer beruflichen Orientierung auf dem hart umkämpften Stellenmarkt verbuchen: Der Klarinettist Jussef Eisa aus der Klasse Prof. Thomas Lindhorst hat die Stelle des stlv. Soloklarinettisten an der Bayerischen Staatsoper in München bekommen, und Mauricio Wayar aus der Fagottklasse Prof. Tobias Pelkner hat sein Probejahr bestanden und ist nun festes Mitglied im Orchester der Stadt Heidelberg. Darüber hinaus hat Mari Tokumaru - ebenfalls aus der Klasse Prof. Pelkner - das Probespiel um eine Aushilfe im Landestheater Detmold gewonnen, und Erstsemestler Benedikt Seel wurde in das "Gustav-Mahler-Jugendorchester" aufgenommen.

Aus der Oboenklasse Prof. József Kiss gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Ayumi Mita hat das Probespiel für die Position Oboe/Englisch Horn in der Andechser ORFF-Akademie des Münchener Rundfunkorchesters gewonnen.

 


Dietrich Fischer-Dieskau Schirmherr des War Requiems

Mit einem konzertanten Großereignis wartet die HfM Detmold am 18. und 19. Februar auf: In einer deutsch-amerikanischen Kooperation führen mehr als 200 Musikerinnen und Musiker im Konzerthaus Benjamin Brittens „War Requiem“ auf.

Neben der Detmolder Gesangsprofessorin Caroline Thomas, zwei amerikanischen Vokalsolisten, dem Detmolder Oratorienchor, dem Knabenchor Gütersloh und dem Hochschulorchester unter Leitung von Prof. Karl-Heinz Bloemeke sind auch amerikanische Chöre und Orchester unter Leitung von Mark Russell Smith beteiligt. Den Aufführungen in Detmold wird eine Konzertreise in die USA folgen. 

Von Mark Russell Smith, einem ehemaligen Kollegen der Detmolder Gesangsprofessorin, stammt die Idee, das ,War Requiem‘ zum 50. Jahrestag seiner Uraufführung auf die Bühne zu bringen. Das Werk wurde am 30. Mai 1962 in der neugebauten Kathedrale im englischen Coventry uraufgeführt, deren Vorgängerbau bei der deutschen Bombardierung der Stadt zerstört wurde. Bei der Uraufführung wirkte der deutsche Bariton Dietrich Fischer-Dieskau als Solist mit. Dieskau wird leider zwar nicht nach Detmold kommen können, hat sich aber breit erklärt, die Schirmherrschaft über das ehrgeizige Projekt zu übernehmen. 

Der Kartenvorverkauf im Detmolder Haus der Musik (Krumme Straße 26) hat begonnen.

 


Jüngste Teilnehmerin erhält Sonderpreis

Christina Brabetz, die jüngste Teilnehmerin des diesjährigen Mendelssohn-Wettbewerbs, hat sich gegen die Konkurrenz der Geigerinnen und Geiger der 24 deutschen Musikhochschulen durchgesetzt: Die junge Geigerin, die in der Klasse von Prof. Thomas Christian an der Detmolder Hochschule für Musik studiert, wurde für ihre Leistungen in Berlin mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Die Teilnehmer des Wettbewerbes waren von den 24 deutschen Musikhochschulen nominiert worden.

Der Felix-Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb ist der älteste und traditionsreichste deutsche Musikwettbewerb. Der Preis wurde 1878 im Rahmen des Vertrages zwischen den Erben des Generalmusikdirektors Dr. Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Staat Preußen gegründet. Seit 1963 kooperiert die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hierbei mit der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen, die den Wettbewerb jährlich im Januar an der Universität der Künste Berlin durchführt.


Probespiele erfolgreich

Die Geigerin Angelica Mihalache aus der Klasse Prof. Thomas Christian hat das Probespiel für die 1. Violine im Orchester des Theaters Aachen gewonnen. Nakhuyn Kim aus der gleichen Klasse gewann das Probespiel für eine Praktikantenstelle bei den 1. Violinen der Bochumer Symphoniker.


SMS wirkt nach ...

Das große Projekt SMS - Singen macht Sinn, das in diesem Jahr zuende geführt wurde, wirkt in einer Publikation nach, die wichtige Ergebnisse der Arbeit dokumentiert: Es handelt sich um das Buch "Singen in der Grundschule", das in diesen Tagen im Helbling Verlag erschienen ist und von Heike Arnold-Joppich, Lars Baumann, Stefan Simon und Wolfgang Tiemann herausgegeben wurde. Neben den Herausgebern haben auch Julienne Eisenberg (geb. Reiners), Stephanie Forge, Franziska Richter, Christiane Schmidt und Frauke Seele-Brandt ihre Erfahrungen als SMS-Vokalpädagoginnen in das Praxisbuch eingebracht.

Das umfassende Praxislehrbuch bietet einen Leitfaden für eine kreative stimmliche Arbeit mit Kindern, die die Singmotivation langfristig fördert. Anhand von über 50 ausgewählten Liedern werden vielfältige Zugänge und konkrete methodische Vorschläge präsentiert, die sofort im Unterricht einsetzbar sind und modellhaft Anregungen für eigene Entwürfe geben.

Nähere Informationen, über dieses Buch sind auf der Website des Helbling-Verlages (www.helbling.at) zu erhalten.


Neuer Kollege

Dr. Martin Sander ist seit dem laufenden Wintersemester der neue Professor für künstlerisches Orgelspiel an unserer Hochschule. Er ist als internationaler Konzertsolist tätig und lehrte Künstlerisches Orgelspiel bislang an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg sowie an der Hochschule für Musik in Basel.
Sander wurde 1963 in Berlin geboren und erhielt den ersten Orgelunterricht bei Hermann Amlung. Später studierte er Orgel und Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Ulrich Bremsteller, Orgel und Gerrit Zitterbart, Klavier). 1994 legte er das Konzertexamen ab. Meisterkurse und weitere Studien bei Harald Vogel, Luigi Ferdinando Tagliavini, Flor Peeters, Daniel Roth, Edgar Krapp, Uwe Droszella, Winfried Berger u. a. rundeten die musikalische Ausbildung ab.
Nach dem Mendelssohn-Preis Berlin 1986 begründete er seinen internationalen Ruf in den folgenden Jahren durch den Gewinn mehrerer der großen internationalen Orgelwettbewerbe: ARD-Wettbewerb München 1987 (2. Preis; kein 1. Preis vergeben), Internationaler Bach-Wettbewerb Leipzig 1988 (1. Preis und Sonderpreis) sowie Internationaler Wettbewerb des Prager Frühlings 1989. Weitere Erfolge markierten jeweils 2. Preise beim Internationalen Orgelwettbewerb "Anton Bruckner" 1986 in Linz und bei der "First International Organ Competition" in Tokyo (1988).
Martin Sander konzertiert weltweit in vielen bedeutenden Kirchen und Sälen (u. a. Dome zu Passau, München, Wien, Helsinki und Trondheim, Schauspielhaus und Philharmonie Berlin, Herkulessaal München, Meistersingerhalle Nürnberg, Gewandhaus Leipzig, Brucknerhaus Linz, Dvorák-Saal Prag, Tschaikowski-Saal Moskau, Kapella und Philharmonie St. Petersburg, Suntory-Hall Tokyo, Izumi-Hall Osaka, Aichi Arts Center Nagoya, Teatro Municipal de São Paulo) und auf namhaften Festivals (u.a. Bach-Fest Stuttgart, Internationale Orgelwoche Nürnberg, Göttinger Händelfestspiele, Niedersächsische Musiktage, Musikfestspiele Saar, Prager Frühling, Wiener Musiksommer, Bach-Tage Odense, Festival Toulouse-les-Orgues, Philadelphia Bach Festival).
Sander spielte zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen für verschiedene in- und ausländische Sender und Schallplatten-Firmen ein. Die Fernseh- und CD-Einspielung der Orgelsonate von Julius Reubke wurde mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet.
Lehrtätigkeit führte ihn überdies an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt/Main. Er ist Leiter zahlreicher Meisterkurse, u. a. in Prag (Akademie der Musischen Künste AMU), Warschau (Musikakademie "F. Chopin"), Seoul (Yonsei University), St. Petersburg, Kazan und São Paulo. Sander ist regelmäßig Juror auf internationalen Orgelwettbewerben, darunter beim Prager Frühling,  Helmut-Bornefeld-Wettbewerb Heidenheim/Brenz,   Bach-Wettbewerb Wiesbaden, in Kazan, Rom und beim Philipp-Wolfrum-Wettbewerb Heidelberg.


Neue Kollegin

Die Hochschule für Musik Detmold kann im laufenden Wintersemester 2011/12 Frau Dr. Eva-Maria von Adam-Schmidmeier als Professorin für Fachdidaktik Musik begrüßen.

Prof. Dr. Eva-Maria von Adam-Schmidmeier studierte Musik und Mathematik für das Lehramt an der Universität Regensburg, bevor sie für ein Musikstudium an die Hochschule für Musik Würzburg wechselte. Es schloss sich eine Promotion im Fach Musikwissenschaft an der Universität Regensburg an. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie als Lehrerin in Weiden/Oberpfalz und im Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München. 2009 wechselte sie als Studienrätin für Musik an das Goethe-Gymnasium Regensburg und wurde dort Fachbereichsleiterin. Seit 2009 hat Frau Dr. Adam-Schmidmeier zudem einen Lehrauftrag am Mozarteum/Salzburg. Zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der Musikwissenschaft und der Musikpädagogik zeichnen sie als exzellente Wissenschaftlerin aus.


Förderpreis Junge Kunst an Detmolder Studierende

Die Pianistin Ah-Ruem Ahn, der Komponist Max Hundelshausen und das Antares-Sextett gehören zu den Preisträgern des diesjährigen Förderpreises "Junge Kunst", mit dem die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold-Stiftung junge Künstler der Region unterstützt.

Zum 17. Mal hatte die Stiftung den Förderpreis „Junge Kunst“ ausgelobt und junge Talente im Alter zwischen 15 und 30 Jahren gesucht, die ihren Geburtsort oder Wohnsitz in der Region haben. Die jungen Künstler konnten sich in den Kunstsparten Design und Fotografie, Malerei und Bildhauerei, Musik und Tanz sowie Literatur und Theater bewerben. Der insgesamt mit 12.000 Euro ausgeschriebene Preis wurde in vier Einzelpreisen vergeben. Ein Sonderpreis ging an internationale Künstler, die im Geschäftsgebiet der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold leben.


Flötistin Neue Philharmonie Westfalen

Die Flötistin Gemma Corrales aus der Klasse von Prof. Janos Balint hat einen Zeitvertrag für 2. Flöte in der Neuen Philharmonie Westfalen erhalten.


Maria Schuppert zur Präsidentin gewählt

Prof. Dr. Maria Schuppert, die an der Hochschule für Musik Detmold das Zentrum für Musikergesundheit betreut, ist zur Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e. V. gewählt worden. Die DGfMM mit Sitz in Mainz ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Prof. Dr. Maria Schuppert studierte Medizin in Würzburg, Hannover und San Francisco und promovierte 1988 an der Universität Würzburg zum Dr. med. Die Musik begleitet sie seit der Kindheit: Neben - wie Sie es selbst formuliert - halbherzigen Klavierversuchen hatte sie Blockflötenunterricht am Konservatorium Würzburg und war als Bratschistin Mitglied des Bayerischen Landesjugendorchesters. Mit der Bratsche war sie auch in verschiedenen Ensembles aktiv, u. a. viele Jahre im Ärzteorchester Hannover. Ab 1993 verband sie Hobby und Beruf und wurde Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Musikhochschule Hannover. Dort war sie bis 1999 in Forschung und Lehre sowie in der Spezialambulanz für Musiker-Erkrankungen tätig. Forschungsschwerpunkte waren zunächst biomechanische Bewegungsanalysen bei Musikern, später neurowissenschaftliche Untersuchungen zur zentralnervösen Musikverarbeitung, die in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover erfolgten. Von 2002 bis 2008 war Maria Schuppert Lehrbeauftragte für Musikphysiologie und Musikermedizin, seit 2006 auch für Stimmphysiologie am Institut für Musik der FH Osnabrück. An verschiedenen Musikhochschulen ist sie als Gastdozentin aktiv. Seit dem Wintersemester 2001 ist sie als Lehrbeauftragte in Detmold tätig und leitet dort seit 2009 das Zentrum für Musikergesundheit. Im gleichen Jahr wurde ihr vom Senat der Hochschule der Titel Honorarprofessor verliehen. Maria Schuppert war maßgeblich am Aufbau der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin beteiligt. Seit 1999 leitet sie die Geschäftsstelle und war seit 2005 deren Vizepräsidentin. Darüber hinaus ist sie Mitherausgeberin der Zeitschrift Musikphysiologie und Musikermedizin. Sie hat zahlreiche musikermedizinische Fachartikel und Buchbeiträge publiziert.

Die Studierenden der Detmolder Hochschule wählten sie 2010 zur beliebstesten Lehrerin.


Pianistin ausgezeichnet

Die Pianistin Hana Lim, Studierende in der Klasse Prof. Matitjahu Kellig an der Hochschule für Musik Detmold, hat den 1. Preis beim "15. Concorso Internazionale di Musica Luigi Nono" in Venaria Reale Torino gewonnen. Sie setzte sich in dem Wettbewerb, der vom 21. bis 23. Oktober 2011 stattfand, gegen eine Konkurrenz von 50 Teilnehmern durch.


Ramírez-Gastón vorn

Beim Internationalen Hindemith-Wettbewerb Berlin, der jährlich auf Schloss Britz ausgeführt wird, hat die  Pianistin Patricia Ramirez-Gaston den mit 1500 EUR dotierten 1. Preis errungen. Die Ausnahmepianistin studiert an der Detmolder Hochschule für Musik in der Klasse Prof. Alfredo Perl.
Erst im Februar dieses Jahres wurde sie an der HfM Detmold für die beste Interpretation eines neuen Kammermusikwerkes der Gegenwart geehrt, und im Juli erheilt sie den "Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 2011".
Patricia Ramírez-Gastón wurde im November 1988 als Tochter von Musikern in Lima geboren. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt sie Klavierunterricht. Ihr Debut mit dem Nationalen Sinfonieorchester von Lima erfolgte als Elfjährige mit dem Klavierkonzert in C-Dur KV 246 von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit Oktober 2007 studiert sie im Studiengang Künstlerische Ausbildung in Detmold.


Cajon - die Groovebox

Holger Denckmann und Ruven Ruppik, beide Studenten unserer Hochschule, die im Hochschulleben häufig in Erscheinung getreten sind, haben im Herbst 2011 ein Cajonlehrwerk veröffentlicht. Unter dem Titel „Cajon - die Groovebox“ haben die beiden Schlagzeuger neben 196 Seiten Notenmaterial eine Multimedia-CD mit Playalongs, Audios und Videos zusammengestellt. Ganz besonders für Autodidakten sind die Videos, die die einzelnen Techniken erklären, hochgradig wertvoll und versprechen einen schnellen Lernfortschritt. Nähere Informationen gibt es unter www.codamusic.de/groovebox.html.

Alumniverein und AStA prämieren Studierende

Beim diesjährigen Interpretationswettbewerb des Alumnivereins und des AStA der Hochschule für Musik Detmold stehen die Preisträger fest. Die unterschiedlich dotierten Stipendien gingen an die folgenden Ensembles: je 2000 EUR an zwei Kammermusikgruppierungen - das "TenHagen-Quartett" mit Kathrin und Leonie ten Hagen (Violine), Borge ten Hagen (Viola) und Malte ten Hagen (Violoncello), sowie an das "Antares-Quintett" mit Kirill Yashin (Klavier), Masako Kozuki (Oboe), Chien-Feng Han (Klarinette), Ludovica Butti (Horn) und Constantin Gerstein (Fagott).

Je ein Stipendium über 1000 EUR erhielten das "Aura-Trio" mit Jihye Son (Klavier), Sangkuem Kim (Violine) und Sungyong Lim (Violoncello) sowie das "Schütz-Trio" mit Liene Krole (Flöte), Robin Porta (Viola) und Helene Schütz (Harfe).

Über je ein Stipendium in Höhe von 600 EUR können sich das "Avaria-Trio" mit Hyun Kyan Kim (Klavier), Moritz Ter-Nedden (Violine) und Sebastian Escobar Avaria (Violoncello), das "Trio Energico" mit Kija Cho (Klarinette), Sebastian Escobar Avaria (Violoncello) und Sumi Lee (Klavier) sowie das "Amabeenus-Trio" mit Ayumi Mita (Oboe), Mari Tokumaru (Fagott) und Sun Been Yoon (Klavier) freuen.

 


Auszeichnung in München

Die Sopranistin Catalina Bertucci aus der Klasse Prof. Gerhild Romberger hat Mitte Oktober beim Internationalen Gesangswettbewerb "Vokal genial" der Konzertgesellschaft München in Verbindung mit dem Münchner Rundfunkorchester den 2. Preis erhalten. Außerdem erhielt sie den Publikumspreis und den Preis des Rundfunkorchesters. Mit dieser Auszeichnung setzte sie sich gegen mehr als 60 Teilnehmer aus der ganzen Welt durch. Das Abschlusskonzert mit den Finalisten fand im Münchener Cuvilliestheater statt.

Der Wettbewerb, dessen Juryvorsitz Peter Schreier innehat, dient der Förderung des künstlerischen Nachwuchses auf dem Gebiet der französischen und italienischen Oper des 18. und 19. Jahrhunderts. Er wird alle zwei Jahre durchgeführt und vergibt Geldpreise in Höhe von insgesamt ca. 15.000 EUR.


Probespiele Horn gewonnen

Gleich zwei Studierende der Klasse Prof. Norbert Stertz der HfM Detmold sind bei Probespielen um Horn-Stellen der neugegründeten Mannheimer Philharmoniker erfolgreich gewesen: Tzu-Ching Huang und Anton Koch konnten das Probespiel für sich entscheiden. Die Mannheimer Philharmoniker sind ein junges, professionelles Projektorchester.


Christina Brabetz im Wiener Konzerthaus

Die junge Geigerin Christina Brabetz aus der Klasse Prof. Thomas Christian wird am 2. Mai 2012 ihr Debut im Großen Saal des Wiener Konzerthauses geben. Als Solistin mit der Brünner Philharmonie unter der Leitung von Aleksandar Markovic wird sie das 1. Violinkonzert von Henri Wieniawski aufführen.


Oboist erhält Stelle

Eike Schäfer aus der Klasse Prof. Jozsef Kiss hat das Probespiel für die 1. Oboe im Philharmonischen Orchester Landsberg an der Warthe (Gorzow Wielkopolski) gewonnen. Das Orchester ist unlängst erst gegründet worden.

Polen widersetzt sich mit der Neugründung von Philharmonien dem Zeitgeist: Stettin soll eine neue Philharmonie mit 1200 Plätzen erhalten, und vor kurzem entstand eine neue Philharmonie in Zielona Gora. Darüber hinaus sind neue Gebäude in Olsztyn, Koszalin und Kielce in Planung.


Antares Sextett ausgezeichnet

Das "Antares Sextett" - Studierende der Detmolder Hochschule für Musik - ist beim "1. Albert Memriev International Music Competition" in Braunschweig ausgezeichnet worden: Das Ensemble, das in der Vergangenheit schon mehrere Preise gewonnen hat, wird von der Wettbewerbsleitung unterstützt durch eine CD-Produktion sowie durch Folgekonzerte. Das Antares Sextett besteht aus den Studierenden Kirill Yashin (Klavier), Gabriele Bertolini (Flöte), Masako Kozuki (Oboe), Zsigmond Kara (Klarinette), Ludovica Butti (Horn) und Constantin Gerstein (Fagott). Mit dieser Auszeichnung konnte sich das Ensemble gegen nicht weniger als 70 andere Ensembles und Solisten durchsetzen.


Musikvermittlerin Pressechefin

Elke Uta Frenzel, Studierende des Master-Studienganges Musikvermittlung/Musikmanagement an unserer Hochschule, ist zur Leiterin der Presseabteilung des Münchener "Kulturgipfel" gewählt worden. Die Kulturgipfel GmbH organisiert bundesweit außergewöhnliche Klassik- und Kultur-Erlebnisse und berät Kommunen und Kulturinstitutionen im Bereich Kulturmarketing / Web 2.0 / Social Media sowie Kulturmanagement.


Wettbewerb in Padua

Sechs Detmolder Studierende sind in Italien ausgesprochen erfolgreich gewesen: Die junge Geigerin Jieun Cho, die sich in der Klasse Prof. Thomas Christian auf ihr Konzertexamen vorbereitet, hat beim "9. Concorso Internazionale di Esecuzione Musicale" im italienischen Padua den 3. Preis gewonnen.

Im gleichen Wettbewerb, allerdings in der Wertung Kammermusik, errangen Hyeryun Park (Violine), Kyunghan Kim (Viola), Seungwon Park (Violoncello) und Kyoungmi Kim (Klavier) einen hervorragenden 2. Preis.

Die Pianistin Jin-Young Chang, die in der Klasse Prof. Anatol Ugorski studierrt, errang sowohl den 2. Preis in der Kategorie Klavier als auch den Sonderpreis "Premio Virtuosité".


Von New York nach Detmold? Unbedingt!

Mit diesem Zwischentitel macht der SPIEGEL in seiner jüngsten Online-Ausgabe auf die HfM Detmold aufmerksam. In dem Artikel geht es um den Reiz, den kleine Studienorte gegenüber den Metropolen haben. Melodi Kayis, Violinstudentin an unserer Hochschule in der Klasse Prof. Thomas Christan bis zu ihrer Prüfung im Frühjahr, berichtet von den Gründen, die sie dazu bewogen haben, von der Manhattan School Of Music New York nach Detmold zu wechseln. Hier ist der Artikel einzusehen: http://www.spiegel.de/unispiegel/heft/0,1518,764378,00.html.



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