Lehrende


József Kiss wurde in Ungarn geboren und studierte an der Musikakademie Franz Liszt in Budapest bei Prof. Péter Pongrácz. 1984 war er mit einer Bronzemedaille Preisträger des Internationalen Oboenwettbewerbs in Toulon/Frankreich. 1988 gewann er den Grand Prix des nationalen Holzbläserwettbewerbs des Ungarischen Rundfunks. Von 1983 bis 1992 spielte er als Solo-Oboist im Sinfonieorchester des Ungarischen Rundfunks und bis 2009 in gleicher Funktion in der Ungarischen Nationalphilharmonie. Bereits 1987 begann er seine Lehrtätigkeit an der Franz Liszt Musikakademie Budapest, zunächst als Assistent, später als Dozent. Von 1997 bis 2007 war er Gastprofessor an der Musashino Akademia Musicae in Tokyo. Außerdem unterrichtet er im Rahmen verschiedener Meisterkurse, z.B. an der Norddeutsche Oboentage in Wolfenbüttel, an der Sommerakademie in Debrecen, an der Crescendo con Spirito Sommerakademie in Tokaj sowie in Budapest, Thessaloniki, und Trieste und am Sapporo Otani College. Von József Kiss liegen mehrere Solo- und Kammermusik-Aufnahmen bei den Labels NAXOS und Hungaroton Classic vor. Als Beispiele seien hier Mozarts Oboen-Quartett in F-Dur mit dem Kodály-Quartett, Oboenkonzerte sowie die Solo-Sonate in a-Moll von Carl-Philipp Emanuel Bach sowie musikalische Zusammenarbeiten mit dem ungarischen Pianisten Jenõ Jandó genannt. Weiterhin arbeitete er mit Dirigenten wie Lovro von Matačić Sir Georg Solti, Antal Dorati, sowie Ádám Fischer, Ivan Fischer und Zoltán Kocsis und vielen Anderen zusammen. Für seine künstlerische Tätigkeit erhielt er zahlreiche Preise und Anerkennungen, z.B. den Preis der Ungarischen Musikergesellschaft (1994), zweimal den Preis als Künstler des Jahres in der Ungarischen Nationalphilharmonie (1998, 2001) und den Franz-Liszt-Preis (2005).  Er spielte regelmäßig mit der Camerata Salzburg, Franz Liszt Kammerorchester und der Gran Partita Detmold, außerdem als Solist und Kammermusikpartner. Seit 2008 er ist Professor an der Hochschule für Musik Detmold.

Erfolge seiner Studierenden:

  • Stella Nikolaidi: Rundfunkorchester Athen (Solo-Oboe)
  • Midori Kagaya: Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus (Stellv. Solo-Oboe)
  • Yoshie Benten: Staatskapelle Weimar (2. Oboe)
  • Ayumi Mita: Ensemble Modern (Akademie)
  • Chia-Fang Chang: Tianjin Symphony Orchestra (1. Oboe) 

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