Forschung

Ist eine Hochschule, an der Musik ausgeübt, vermittelt und gelehrt wird, auch ein Ort der Wissenschaft? Wie viel Wissenschaft verträgt eine Kunsthochschule, ohne dass ihr eigentliches Profil ins Wanken gerät. Die Antwort: Wissenschaft kann als Mittel zum Zweck dafür dienen, dass Kunstausübung überhaupt stattfinden kann. Zwei Beispiele seien hierzu genannt: Musiker verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit Musizieren bei Proben und bei Auftritten. Hierbei sind sie vielfältigen psychischen und physischen Einflüssen ausgesetzt, die sowohl ihre Gesundheit als auch ihre Performance beeinträchtigen können. Beispiele sind die Auftrittsangst von Musikern sowie hohe Schallintensität in Orchestern. Das Wissen darum, was diese Probleme verursacht und wie sie verringert werden können, kann mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden geschaffen und in Form von Beratungsangeboten oder Produkten für den Erhalt der Gesundheit von Musikern (persönlicher Gehörschutz, Schallschutzschirme in Orchestern) nutzbar gemacht werden. 

Es ist bekannt, dass Musiker in den meisten Fällen ein sehr gutes Gehör haben, obwohl sie ja berufsbedingt nicht unerheblichen akustischen Belastungen ausgesetzt sind und auch bei Ihnen die Hörfähigkeit mit dem Alter abnehmen müsste. Auch hier wurden an der HfM Detmold wissenschaftlicher Forschungen auf diesem Gebiet angestellt.

Dieser Eintrag soll einen Überblick über die Forschung in den unterschiedlichen Bereichen der HfM Detmold geben und einzelne Projekte darunter vorstellen.