Praxisnahe und berufsorientierte Ausbildung

Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 wird die Lehramtsausbildung an der Musikhochschule Detmold auf die Bachelor-/Master-Struktur umgestellt. Das Studium dient dazu, die künstlerischen und wissenschaftlichen Grundlagen für die selbständige Ausübung eines Lehramts an Gymnasien und Gesamtschulen und die dazu benötigten grundlegenden fachlichen, didaktischen und pädagogischen Kompetenzen zu erwerben und in ersten Praxiserfahrungen zu erproben und zu reflektieren.

Folgende lehramtsbezogenen Studiengänge können studiert werden:

Im Rahmen des Studiums (GyGe, LA I) kann als zweites Unterrichtsfach Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Mathe, Physik, evangelische und katholische Religion an unserer Partneruniversität Paderborn studiert werden.

Bildungswissenschaften können wahlweise in Detmold oder Paderborn studiert werden

Die Regelstudienzeit für alle lehramtsbezogenen Studiengänge beträgt insgesamt zehn Semester. Davon entfallen sechs Semester auf die Bachelor-Phase und vier Semester auf die Master-Phase.

Das Schulmusikstudium mit dem Unterrichtsfach Musik (LA I) bzw. mit dem erweiterten Unterichtsfach Musik (LA II und LA II KomMP) läuft aus. Hier erhalten Sie alle Unterlagen des auslaufenden Studiengangs.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
"Bartoktreppe" zwischen dem Palais und den Institutsgebäuden
 

Aktuelle Lehrveranstaltungen

In unserem digitalen Vorlesungsverzeichnis können Sie sich über aktuelle Lehrveranstaltungen informieren.

Autor: André Stärk | zuletzt aktualisiert: 02.09.2011
 

Lehrende im Studiengang

Seit Jahrzehnten ist Detmold eine der führenden deutschen Ausbildungsstätten für Musiklehrer/innen an allgemeinbildenden Schulen. Dies ist nicht zuletzt auf namhaften Persönlichkeiten wie Karl Heinrich Ehrenforth, Wolfgang Schmidt-Brunner und Ernst Klaus Schneider zurückzuführen, deren pädagogische Impulse weit über die Hochschule hinaus wirksam wurden und noch heute die Unterrichtspraxis beeinflussen.

Gegenwärtig wird die Tradition der Lehramtsausbildung an der Hochschule im Sinne einer Lebensweltorientierung von Unterricht durch die Lehrenden Prof. Dr. Ortwin Nimczik (Studiengangsleiter) und Prof. Dr. Ekkehard Mascher sowie Prof. v. Adam-Schmidtmeier weiterentwickelt. Die Erziehungswissenschaften werden von Prof. Dr. Markus Brenk gelehrt.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
 

Pädagogikhaus

Mit dem Pädagogikhaus verfügen die Schulmusiker, Instrumentalpädagogen und Musikvermittler über ein eigenes Gebäude, das zwischen 7 und 24 Uhr für Lehrveranstaltungen, Übetätigkeiten und Proben geöffnet und mit einer persönlichen ID-Karte für jeden Studierenden zugänglich ist.
Das oberhalb des Palaisgartens gelegene Gebäude ist technisch auf höchstem Niveau ausgestattet (zwei Flügel pro Hauptfach-Raum, W-Lan, Mediensysteme etc.) und bildet damit einen idealen Mittelpunkt für die wissenschaftliche und künstlerische Arbeit.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
 

Kurze Wege

Die Hochschule für Musik liegt im Zentrum der Stadt Detmold.
Durch zentrale und vor allem günstige Wohnmöglichkeiten sind kurze Wege zu den Hochschulstandorten und in die Innenstadt gewährleistet. Das Üben in den eigenen vier Wänden wird in den meisten Fällen als selbstverständlich angesehen.

Vorteilhaft sind diese kurzen Wege und Verbindungen für Schulmusiker die In Paderborn oder Bielefeld das zweite Fach studieren.

Auch das Wohnheim in Detmold liegt nur einen Katzensprung von der Hochschule für Musik entfernt. Das Haus umfasst 45 Wohneinheiten mit eingebauter Küchenzeile, Dusche und WC. Sollte man mal keinen Überaum in der Hochschule finden, so können Sie die Überäume im Wohnheim benutzen.

KITA:

Ab 2012 wird an der Hochschule für Musik eine eigene Musik-Kita eingerichtet. Im Moment gibt es die Betreuungseinrichtung "Paulinchen", die von Studierenden und Hochschulbeschäftigten der Hochschule Ostwestfalen Lippe in Detmold und der Hochschule für Musik gemeinsam genutzt wird.

Bibliothekszentrum:

Ab 2013 wird es in Detmold ein neues Bibliothekszentrum geben. Dieses wird sich aus der Bibliothek des Musikwissenschaftlichen Seminars, der Hochschulbibliothek und der Musikabtteilung der Lippischen Landesbibliothek zusammensetzen. In diesem Gebäude werden 22 weitere Überäume eingerichtet werden.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
 

Lebensgefühl

Studienanfänger treffen in Detmold auf viele aufgeschlossene Musikerkollegen. Ob beispielsweise beim Erstsemestertag, bei Studentenpartys oder in kleinen Seminaren - überall bieten sich zahlreiche Chancen, schnell Anschluss zu finden und Freundschaften zu knüpfen.
Das studentische Leben konzentriert sich auf die Mensa, den Palaisgarten, Szenekneipen wie das Paraplü, der Kaiserkeller, den Neuen Krug und die "ZweiRaumBar" sowie auf die zahlreichen Cafés im Innenstadtbereich.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
 

Aufbaumöglichkeiten und Projekte

  • Promotionsstudiengang Musikpädagogik (Promotion zum Dr. phil.) - Promotionsordnung
  • Promotionsstudiengang Musikwissenschaft an der Universität Paderborn (Promotion zum Dr. phil.)
  • Weiterbildungsstudiengang Musikvermittlung/Konzertpädagogik (Master-Studiengang)


Projekte der Schulmusikabteilung

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
 

Studienvoraussetzungen

Voraussetzungen für ein Lehramtsstudium sind

Die Feststellung der studiengangbezogenen musikalischen Eignung erfolgt in drei Prüfungsteilen:

  1. In einem schriftlichen Teil (Allgemeine Musiklehre / Hörfähigkeit).
  2. In einem musikalisch-praktischen Teil (Instrumentalspiel / Gesang, schulpraktisches Klavierspiel und gegebenenfalls die Pflichtfächer Klavier / Singstimme).
  3. In einem Kolloquium mit musikalisch-praktischer Übung zur Kommunikations- und Darstellungsfähigkeit.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
 

Eignungsfeststellung

Bei der Feststellung der studiengangbezogenen musikalischen Eignung werden folgende Bewertungsmerkmale zugrunde gelegt:

1. Schriftlicher Teil (Gesamtdauer ca. 2 Stunden)

  • Allgemeine Musiklehre: In einem schriftlichen Test (Dauer: ca. eine Stunde) haben die Studienbewerber Grundkenntnisse in der Allgemeinen Musiklehre nachzuweisen. Schwerpunkte bilden hierbei Aufgabenstellungen zu Schlüsseln, Skalen (auch Kirchentonarten), Intervallen, Akkorden, Transpositionen, zur harmonischen Analyse eines einfachen musikalischen Zusammenhangs sowie leichte Satzaufgaben. Mustertest
  • Hörfähigkeit: In einem schriftlichen Test (Dauer: ca. eine Stunde) haben die Studierenden die Fähigkeit nachzuweisen, elementare rhythmische, melodische, harmonische und formale Zusammenhänge hörend zu erkennen. Die Schwerpunkte der Aufgaben liegen im Erkennen von Taktarten, Rhythmen, Intervallen und Akkorden, in Gedächtnisaufgaben im melodischen Bereich, im Notieren eines zweistimmigen Satzes nach Diktat, im Erkennen von Fehlern in einem dreistimmigen Satz. Mustertest

Der Deutsche Tonkünstlerverband bietet darüberhinaus Vorbereitungskurse in Musiktheorie/Gehörbildung für die Eignungsprüfung in Detmold an.


2. Musikalisch-praktischer Teil (Gesamtdauer: ca. 35 Minuten)

  • Hauptinstrument / Gesang (Dauer: ca. 10 Minuten): Die Studienbewerber haben in einem Vortrag drei Stücke bzw. Arien / Lieder / Songs unterschiedlicher Epochen / Stile / Genres vorzubereiten. Eines der Stücke muss der Musik des 20. bzw. 21. Jahrhunderts entnommen sein. Im Vortrag ist eine deutlich erkennbare spiel- bzw. gesangstechnische Fertigkeit (Genauigkeit in der Realisation der Technik) gepaart mit musikalischer Ausdrucksfähigkeit (Angemessenheit des Ausdrucks) nachzuweisen. Für die Bewertung ist die zu erwartende Entwicklungsfähigkeit angemessen zu berücksichtigen. Für Bewerber mit einem Jazz-Instrument: Bereiten Sie drei in Charakter und Stilistik unterschiedliche Standards vor. Die Prüfung erfolgt solistisch, d.h. ohne Rhythmusgruppe. Play-Alongs können aber mitgebracht werden.
  • Singstimme (Dauer: ca. 8 Minuten): Die Studienbewerber haben beim Vortrag eines unbegleiteten Volksliedes, Chansons oder Songs und eines klavierbegleiteten leichten Chansons / Kunstliedes oder einer Arie eine im Blick auf die Schulpraxis bildungsfähige Stimme und Grundfähigkeit im Singen nachzuweisen.
  • Schulpraktisches Klavierspiel (Dauer: ca. 10 Minuten): Die Studienbewerber haben zwei vorbereitete, stilistisch unterschiedliche und selbständig harmonisierte Volkslieder / Songs o. ä. auswendig vorzutragen. Zudem erfolgen in Bezug auf die vorbereiteten Lieder kurze, spontane, individuelle Aufgabenstellungen aus den Bereichen Lied- und Liedbegleitspiel, Kadenzspiel, Transposition, Blattspiel und Improvisation.
  • Ggf. Pflichtinstrument Klavier; für Bewerber, die Klavier nicht als Hauptinstrument haben (Dauer: ca. 5 Minuten): Die Studienbewerber haben Grundfähigkeiten nachzuweisen. Es sind zwei Stücke aus unterschiedlichen Epochen vorzubereiten.


3. Kolloquium mit musikalisch-praktischer Übung zur Kommunikations- und Darstellungsfähigkeit (Gesamtdauer: 15 Min., davon bis zu 10 Min. für die musikalisch-praktische Übung)
In diesem Prüfungsteil sollen gestalterisch-pädagogische Grundfähigkeiten gezeigt werden. Zur Auswahl steht folgendes Angebot:

  • Frei zu gestaltendes Warm-up;
  • Einstudierung eines Kanons;
  • Improvisatorische-experimentelle Arbeit;
  • Gestaltung einer graphischen Notation;
  • Einübung einer Bewegungsstudie;
  • Einstudierung eines Stückes mit Orffinstrumentarium, Boomwhacker etc.

Die Arbeit erfolgt mit einer Gruppe von 8 - 10 Personen. Zur Anregung findet sich eine Auswahl möglicher Stücke auf der Homepage der Hochschule für Musik Detmold. Sollten andere Angebote gewählt werden, müssen 12 Kopien mitgebracht werden.
In einem Gespräch werden berufliche und pädagogische Perspektiven und Vorstellungen angesprochen.

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
 

Termin für die Eignungsfeststellung Schulmusik

Für den Studienbeginn Sommersemester 2012

  • 26.-27. Januar 2012, Anmeldeschluss: 1. Dezember 2011


Für den Studienbeginn Wintersemester 2012/2013

  • 21.-22. Juni 2012, Anmeldeschluss: 1. April 2012


Für den Studienbeginn Sommersemester 2013

  • 10.-11. Januar 2013, Anmeldeschluss: 1. November 2012

Für den Studienbeginn Wintersemester 2013/14

  • 06.-07. Juni 2013, Anmeldeschluss 15. März 2013
Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto
 

alle Downloads Schulmusik (Staatsexamen)

Für den Studiengang Lehramt Musik bzw. Kombinationsstudiengang Musikpädagogik (alte Studienordnung Staatsexamen) haben wir für Sie alle relevanten Ordnungen nochmals als Download zusammengestellt:

Autor: Prof. Dr. Ekkehard Mascher | zuletzt aktualisiert: 25.03.2009
Abbildung/Foto