Kammermusikalische Standards

Das Auryn Quartett stellt seit Jahren seine künstlerische und pädagogische Leistung in den Dienst der HfM Detmold. Mit diesem Ensemble haben die Studierenden der Kammermusikklassen vier Künstler als Ansprechpartner, die ihr Fach auf Weltniveau vertreten: "Just when you get complacent and think you've heard it all before, a new group comes to town and blows you away. A lot of todays fine ensembles play as idiomatically and as imaginatively, but few do it as beautyfully." (Washington Post)

In den zurückliegenden Semestern führte das Quartett an der HfM Detmold - neben der pädagogischen Arbeit - den kompletten Zyklus der Haydn-Streichquartette auf.

Autor: Joachim Thalmann | zuletzt aktualisiert: 07.09.2009
Abbildung/Foto Copyright Manfred Esser
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Das Auryn Quartett

Das Auryn Quartett, seit über 25 Jahren in unveränderter Besetzung konzertierend, zählt heute zu den weltweit führenden Streichquartetten. Gestalterische Meisterschaft, Individualität und Intensität im Ausdruck zeichnen das Ensemble aus.

Im Laufe seines Bestehens konzertierte das Auryn Quartett in allen Musikmetropolen der Welt und wurde zu Festivals wie Lockenhaus, Gstaad, Bregenz, Luzern, Les Arcs, Salzburger Festspiele, Edinburgh International Festival, Montepulciano, Kuhmo, Schleswig-Holstein, Beethovenfest Bonn und den Berliner Festwochen eingeladen. Neben regelmäßigen Tourneen durch die USA bereiste es die Sowjetunion, Südamerika, Australien und Japan.

Den Grundstein dieser Entwicklung legten die vier Musiker durch Studien beim Amadeus Quartett in Köln sowie beim Guarneri Quartett an der University of Maryland, USA. Bereits 1982, ein Jahr nach seiner Gründung, konnte das Auryn Quartett durch Preise bei zwei der renommiertesten Wettbewerbe auf sich aufmerksam machen - dem ARD-Wettbewerb in München und dem International String Quartet Competition Portsmouth. 1987 gewann das Auryn Quartett zudem den Wettbewerb der Europäischen Rundfunkanstalten.

Das Auryn Quartett konzertierte in der Carnegie Hall, New York, und ist alljährlich 'Quartet in residence' beim Schubert Festival an der Georgetown University, Washington.

Autor: Joachim Thalmann | zuletzt aktualisiert: 07.09.2009
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Matthias Lingenfelder

Matthias Lingenfelder wurde 1959 geboren und erhielt mit 7 Jahren den ersten Geigenunterricht. Nach der Ausbildung bei Max Rostal und Gerard Poulet gründete er 1981 das Auryn Quartett; weitere Studien beim Guarneri und Amadeus Quartett schlossen sich an. 1982 war das Quartett bei internationalen Wettbewerben in Portsmouth und München erfolgreich. Seitdem zählt das Auryn Quartett zu den führenden Streichquartetten, mit Konzerten in der ganzen Welt, bei allen bedeutenden Festivals und mit zahlreichen CD Einspielungen, die mit verschiedenen Preisen (unter anderem dem diapason d'or) ausgezeichnet wurden.
Neben seiner Tätigkeit als Quartett Primarius trat Matthias Lingenfelder auch solistisch auf, mit verschiedenen Orchestern bzw. Klavierpartnern, war Konzertmeister im Chamber Orchestra of Europe und unterrichtete an der Kölner Musikhochschule.

Autor: Joachim Thalmann | zuletzt aktualisiert: 25.07.2009
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Jens Oppermann

1960 Geboren in Hamburg
1967 Einschulung in die Albert-Schweitzer-Schule
1968 Erster Violinunterricht bei Marianne Petersen
1972 1. Preis im Bundeswettbewerb 'Jugend musiziert'
1973 1. Preis im Landeswettbewerb 'Jugend Musiziert'
1974 1. Preis im Bundeswettbewerb 'Jugend musiziert', Förderpreis des NDR-Sinfonieorchesters und Stipendiat der Oskar und Vera Ritter-Stiftung. Beginn des außerordentlichen Studiums an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Ziolkowsky
1975 1. Preis im Internationalen Kammermusikwettbewerb in Colmar, Stipendiat der Eduard Söring-Stiftung. Mitglied des Bundesjugendorchesters
1976 Beginn des ordentlichen Studiums an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Ziolkowsky
Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie (Konzertmeister)
Studien bei Professor Josef Vlach (Vlach Quartett, Prag)
1977 Substitut an der Hamburgischen Staatsoper
Erneut Stipendiat der Eduard Söring-Stiftung
1978 Ausgezeichnet mit dem Dr. Körber-Preis. Erneute Studien bei Josef Vlach, Studien bei Professor Heiberg
1979 Erneute Verleihung des Dr.Körber-Preises
1980 Erneut Stipendiat der Eduard Söring-Stiftung
Mitglied des Europäischen Jugendorchesters (ECYO)
Unterricht bei Professor Poulet, Conservatoire Paris
Mitwirkender im Chamber Orchestra of Europe
1981 Gründungsmitglied des Auryn Quartetts
Autor: Joachim Thalmann | zuletzt aktualisiert: 25.07.2009
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Stewart Eaton

Stewart Eaton wurde in Aylesbury, Großbritannien geboren. Er studierte Bratsche und Klavier in London, Florenz und Aachen. Von 1979-80 war er Solobratschist im Orchester des 'Teatro alla Scala' in Mailand.
Stewart Eaton ist Gründungsmitglied des Auryn Quartetts. Unzählige Tourneen des Auryn Quartett führten ihn unter anderem in die Wigmore Hall, London und in die Carnegie Hall, New York. Ferner tritt Stewart Eaton auch immer wieder solistisch mit zeitgenössischen Werken für Viola solo auf, zuletzt bei der EXPO 2000 in Hannover. In unterschiedlichsten Kombinationen war er Kammermusikpartner u.a. von Boris Pergamenschikow, Isabelle van Keulen, Peter Orth und dem Trio opus 8. Er spielte in zahlreichen Konzerten des Chamber Orchestra of Europe und der Academy of St.Martin-in-the-fields.

Autor: Joachim Thalmann | zuletzt aktualisiert: 25.07.2009
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Andreas Arndt

Andreas Arndt wurde in Heidelberg geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren am Klavier. Mit zwölf Jahren begann er mit dem Cellospiel. Vier Jahre später war er Student an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim bei Georg Ulrich von Bülow. Es schlossen sich Studien bei Wolfgang Boettcher in Berlin und bei Johannes Goritzki in Düsseldorf an.
Andreas Arndt ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und er war Stipendiat etlicher Stiftungen. Er wirkte mit bei Konzerten des Berliner Philharmonischen Orchesters und er war Mitglied des European Community Youth Orchestra sowie des Gürzenich-Orchesters Köln.
Von 1983-86 war er Dozent an der Freien Kunsthochschule Alfter bei Bonn. Seit 1981 ist Andreas Arndt Gründungsmitglied des Auryn Quartetts, mit welchem er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt. Nach dem Gewinn des ARD-Wettbewerbes 1982 und dem Preis der Europäischen Rundfunkanstalten zählen hierzu der CD Classic Award 1998 für die Aufnahme der Klavierquartette von Gabriel Fauré sowie der Diapason D'or für die Kompletteinspielung der Streichquartette von Franz Schubert.
Neben der weltweiten Konzerttätigkeit mit dem Auryn Quartett spielt Andreas Arndt auch immer wieder solistisch und in anderen Kammermusikformationen. Ferner ist er als Lehrer und Juror bei Meisterkursen und Wettbewerben tätig.

Autor: Joachim Thalmann | zuletzt aktualisiert: 25.07.2009
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