Aktuelles

Fagottistinnen auf Erfolgskurs

Gleich zwei Studierende aus der Klasse von Prof. Tobias Pelkner haben in Orchestern reüssiert und Verträge erhalten:

 

Von der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz wurde Frau Akiko Ishihara nach ihrer Probezeit übernommen und ist in diesem Orchester jetzt unbefristet als Fagottistin angestellt.

 

Bei den Duisburger Philharmonikern hat Frau Elisabeth Fritz einen Zeitvertrag als Stellvertretende Solo-Fagottistin bei einem Vorspiel gewonnen. Sie wird in Duisburg zunächst bis zum Ende der Spielzeit bleiben.

 

 


Mari Ohki gewinnt Preise beim Orgelwettbewerb des 65. Prager Frühlings

Mari Ohki, Schülerin aus der Orgelklasse von Prof. Martin Sander, hat am 15. Mai 2013 bei dem Orgelwettbewerb des diesjährigen Prager Frühling den 3. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des für den Wettbewerb beauftragten Werkes von Otomar Kvech gewonnen.

 

Herzlichen Glückwunsch!


Johanna Franz neue Musikvermittlerin bei den Hamburger Symphonikern

Die Violinistin Johanna Franz, die an der HfM Detmold bei Prof. Thomas Christian von 2002 bis 2007 studiert hat, konnte sich durch den Studiengang Musikvermittlung/Musikmanagement weiter profilieren. Sie hat diesen Studiengang von 2009 bis 2012 begleitend zu ihrer Position als Vorspielerin 1. Violinen im Deutschen Filmorchester Babelsberg absolviert. Dazwischen hatte noch am Konservatorium der Stadt Wien studiert.

 

Seit 1. April 2013 ist sie als Musikvermittlerin bei den Hamburger Symphonikern e.V. tätig und betreut die vielseitigen Aktivitäten dieses Orchesters in der Musikvermittlung gerade auch in der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Weitere Informationen unter www.hamburgersymphoniker.de.


Maya Ando Preisträgerin beim Klavierwettbewerb CIPTL in Valence

Der Ende April in Valence in der Provence ausgetragene Klavierwettbewerb, der nach der Pianistin Teresa Llacuna benannt ist (Concours International de Piano Teresa Llacuna, daher das Akronym CIPTL), hat drei Preisträger hervorgebracht. Maya Ando als Studierende unserer Hochschule hat den 3. Preis gewonnen und am 29. April 2013 zusammen mit Nora Bartosik (1. Preis) und Sergeij Kim (2. Preis) entgegen genommen.

 

Maya Ando ist Studierende in der Klasse von Prof. Hartmut Schneider. Sie hat als Wettbewerbsbeiträge die Sonate Nr. 2 b-moll von Frédéric Chopin und "Málaga" aus dem 4. Buch des Klavierzyklus Iberia (1905-08) von Isaac Albéniz gespielt.

 

Herzlichen Glückwunsch!


Anmeldung für die Prüfungswoche im Sommersemester 2013

Die Anmeldewoche für die Prüfungswoche findet nur vom 13.05. - 17.05.2013 statt.

 

Die Anmeldeformulare finden Sie auf dieser Homepage unter:

http://www.hfm-detmold.de/studium/downloads/5-formulare

oder Sie erhalten sie direkt im CIS.


Preisregen am 28. April 2013 für Studierende der HfM

Am letzten Sonntag im April haben gleich drei Studierende unserer Hochschule Preise in Musikwettbewerben gewonnen.

 

In Düsseldorf fand der Internationale Bachelor Piano Award 2013 unter Vorsitz von Carsten Dürer, dem Herausgeber von Piano News und Ensemble Magazin, statt. Payam Pahlevanian hat sich an diesem Wettbewerb beteiligt und den Förderpreis erhalten. Dieser besteht in einem Auftritt im Steinway-Haus Düsseldorf. Als weiteren Sonderpreis erhält Herr Pahlevanian die Möglichkeit zu einem Solo-Recital im Generalkonsulat der Republik Polen in Köln in Anerkennung der "besten Interpretation eines Werkes von Frédéric Chopin".

 

Am gleichen Wochenende haben sich im Musikforum in Schweinfurt in dem neu eingerichteten Gerhard-Vogt-Wettbewerb "Gitarre plus 1" Anita Farkas (Querflöte) und Juan Carlos Arancibia (Gitarre) vor der Jury unter Vorsitz von Prof. Herwig Zack einen 3. Preis erspielt.

 

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und der Gewinnerin!


Eröffnungskonzert des Bachfestes live im Internet

 

Das Eröffnungskonzert des Bachfestes am 3. Mai 2013, das um 18:00 Uhr (MESZ) im Konzerthaus Detmold statt findet, wird mit Unterstützung des Erich-Thienhaus-Institutes per Livestream im Internet übertragen.

Unter der Webadresse www.bachfest.tv können Bachkenner und -freunde damit weltweit und in Echtzeit das Konzertereignis mitverfolgen, bei dem die Barockakademie der HfM Detmold unter der Leitung von Gerhard Weinberger Werke von J. S. Bach, eine Kantate seines Sohnes W. Fr. Bach und das Doppelkonzert des Bachschülers J. J. Krebs für Oboe und Cembalo h-moll zur Aufführung bringt.

 


2. Internationaler Giselher-Klebe-Kompositionswettbewerb für Oper

 

Dieser Kompositionswettbewerb wird zum zweiten Mal zur Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Detmold für das Jahr 2016 ausgeschrieben. Es können sich Komponistinnen und Komponisten jeder Nationalität und jeden Alters bewerben. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.

 

In Anlehnung an das musikdramatische Schaffen Giselher Klebes sollen die eingereichten Werke eine literarische Vorlage haben. Der Preis besteht aus einem Preisgeld in Höhe von 16.000 € für den Komponisten/ die Komponistin und 4.000 € für den Librettisten/ die Librettistin sowie in Ur- und Nachaufführungen des preisgekrönten Werkes am Landestheater Detmold im Frühjahr 2016.

 

Der Wettbewerb findet in zwei Etappen statt. Eine Fachjury wird aus den Einsendungen der 1. Etappe eine/-n Komponistin/-en auswählen und mit der Fertigstellung der begonnen Oper bis zum 30. Juni 2015 beauftragen. Die anonymisierten Unterlagen für die 1. Etappe sind bis zum 1. Februar 2014 an die Hochschule für Musik, 2. Internationaler Giselher-Klebe-Kompositionswettbewerb zu senden.

 

Details und Bedingungen des Wettbewerbs unter: www.landestheater-detmold.de/nc/theater/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/article/2-internationaler-giselher-klebe-wettbewerb-ausgeschrieben.html.

 


Kammermusikwettbewerb der GFF 2013

Am 17. Juni 2013 findet der diesjährige Kammermusikwett-bewerb für Studierende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfM Detmold e. V. an unserer Hochschule statt. Thema des Wettbewerbs ist die Wiener Klassik. Ensembles vom Trio bis zum Oktett (mit oder ohne Klavier) können teilnehmen, wenn sie sich bis zum 31. Mai angemeldet haben. Anmeldungen bitte an: gerlach@hfm-detmold.de.

 

Die teilnehmenden Ensembles müssen 40 Minuten Musik vor-bereiten. Es sollen mindestens zwei vollständige Werke gespielt werden, die nicht nur von den drei großen Protagonisten der Wiener Klassik stammen dürfen. Mindestens eines der beiden Werke muss also von einem anderen Komponisten als Haydn, Mozart oder Beethoven stammen.

 

Der Wettbewerb wird in zwei Runden am 17. Juni vormittags und abends um 19:30 Uhr im Brahms-Saal der HfM Detmold ausge-tragen. An Preisgeldern stehen 5.000 € zur Verfügung, die hälftig von der GFF e. V. und der Firma Kiesow Dr. Brinkmann GmbH & Co. KG/Detmold aufgebracht werden.

 

Die Jury besteht aus dem Vorsitzenden der GFF e.V., Prof. Dr. Michael Achilles sowie verschiedenen Professoren der HfM Detmold. Den Vorsitz der Jury hat der Prorektor Prof. Norbert Stertz.


RSO Berlin holt Absolventin des Studiengangs Musikvermittung/Musikmanagement

Isabel Stegner hat bereits im März 2013 eine Stelle als Musikvermittlerin beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin übernommen. Sie betreut dort das Education Programm des Orchesters, das Marek Janowski seit 2002 als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent führt.

Zuvor hatte Isabel Stegner den Bereich Education bei der Kammerakademie Potsdam aufgebaut. Ihr Masterstudium an der HfM Detmold hatte sie nach ihrer Ausbildung als Geigerin und Pädagogin in Mannheim und Berlin aufgenommen, um ein wissenschaftliches Fundament für ihre praktischen Erfahrungen zu schaffen. Beim RSO Berlin wird Sie nun ihre Erfahrungen und ihr Wissen nutzen, um neue Ideen und Konzepte für das Education-Programm des Orchesters zu entwickeln.


GWK-Förderpreis Musik 2013 geht an Schüler von Prof. Stopa

Der 18-jährige Blockflötist Maximilian Volbers und der 24-jährige Akkordeonist Nikola Komatina sind die diesjährigen Gewinner der der GWK-Förderpreise Musik. Bei dem öffentlichen Vorspiel an der Musikhochschule Münster setzten sie sich gegen 27 Musikerinnen und Musiker aus Hochschulen in ganz Deutschland durch.

Besonders der Akkordeonist Nikola Komatina überzeugte durch technische Brillanz und Souveränität sowie durch sein musikalisches Verständnis und seine herausragende künstlerische Persönlichkeit. Der Studiernede bei Prof. Grzegorz Stopa stammt aus Zajecar in Serbien und studierte zunächst an der Privatuniversität des Konservatoriums Wien, bevor er an die Hochschule für Musik Detmold wechselte.


Detmolder Dirigentin erhält Zweijahresvertrag

Yura Yang, Studierende im Fach Dirigieren in der Klasse von Prof. Joachim Harder, hat einen Zweijahresvertrag als Solorepetitorin und Kapellmeisterin am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen unterschrieben.

Am Mittwoch, den 10. April dirigiert sie im Rahmen ihrer Abschlussprüfung das 1. Klavierkonzert von Peter I. Tschaikowsky. Das Konzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford findet im Konzerthaus Detmold statt und beginnt um 19:30 Uhr.


Neues Zentrum für Musik- und Filminformatik

Die Hochschule für Musik Detmold und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe eröffnen in Detmold ihr gemeinsames Zentrum für Musik- und Filminformatik. Zu diesem Anlass stellt sich auch Professor Aristotelis Hadjakos vor, der zum 2. April auf die gemeinsame Stiftungsprofessur „Musikinformatik“ beider Hochschulen berufen wurde und die Leitung des Zentrums übernimmt. Die Stiftungs-professur wird von der Stiftung Standortsicherung und der Sparkasse Paderborn-Detmold mit jeweils 200.000 Euro in den nächsten fünf Jahren finanziert. Die Stiftungsprofessur „Musikinformatik“ und das gemeinsame Zentrum für Musik- und Filminformatik stärkt die über Jahre hinweg gepflegte, gute Zusammenarbeit zwischen dem Erich-Thienhaus-Institut der HfM und dem Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL. Die Stiftungsprofessur und das Zentrum werden an der HfM in Detmold angesiedelt.


Internationale Wettbewerbserfolge

Beim Internationalen Violinwettbewerb „Henryk Szeryng“ in Toluca City, Mexiko, erspielte sich die erst 13-jährige Lara Boschkor einen 1. Preis. In vier Runden setzte sich die junge Geigerin gegen teilweise sehr viel ältere Teilnehmer durch. Beim finalen Konzert, in dem die drei Besten, begleitet vom „State of México Symphony Orchestra“, um die Platzierung spielten, konnte sie die Fachjury von ihrem Können überzeugen. Der Preis ist mit 28.000 US Dollar dotiert und wird Konzerteinladungen zur Folge haben. Lara Boschkor wurde bereits mit acht Jahren am Pre-College Cologne der Hochschule für Musik Köln aufgenommen, inzwischen ist sie Jungstudierende bei Professor Koh Gabriel Kameda an der HfM Detmold und Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben.
Eine weitere Studentin von Professor Kameda, die Engländerin Jeanine Thorpe, 23 Jahre, errang in Mexiko den dritten, mit 12.000 US Dollar dotierten Preis.


Kammermusikwettbewerb der GFF 2013

 

Am 17. Juni 2013 findet der diesjährige Kammermusikwettbewerb der GFF für Studierende der Hochschule für Musik Detmold statt.  Thema des Wettbewerbs ist diesmal die Wiener Klassik. Ensembles von Trio bis Oktett (mit und ohne Klavier) können teilnehmen, wenn sie sich bis zum 31. Mai unter gerlach@hfm-detmold.de anmelden.

 

Die teilnehmenden Ensembles müssen 40 Minuten Musik vorbereiten. Dabei sollen mindestens zwei vollständige Werke gespielt werden, die nicht nur von den Hauptvertretern der Wiener Klassik, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven stammen. Vielmehr muss jedes Ensemble zumindest ein Werk eines anderen Komponisten dieser Musikepoche vortragen.

Der Wettbewerb wird in zwei Runden ausgetragen. Die erste Runde findet am 17.6. vormittags statt, die öffentliche Endrunde wird am 17. 6. um 19.30 Uhr im Brahms-Saal der HfM sein. An Preisgeldern stehen, wie in den vergangenen Jahren, 5000 Euro zur Verfügung – je zur Hälfte von der GFF und der Firma Kiesow Dr. Brinkmann GmbH & Co.KG Detmold bereit gestellt.
Die Jury besteht aus dem Vorsitzenden der GFF, Prof. Michael Achilles, sowie verschiedenen Professoren der Musikhochschule. Den Vorsitz hat der Prorektor der Hochschule, Prof. Norbert Stertz.

 


Internationaler Preis für Detmolder Harfenistin

Die junge Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne, Studierende der HfM Detmold in der Klasse von Prof. Godelieve Schrama, hat den ersten europäischen Wettbewerb des US-amerikanischen Harfen-Herstellers Lyon & Healy gewonnen. Über 40 internationale Teilnehmer stellten sich im britischen Cardiff der renommierten Jury. Davon erhielten nach drei Wertungstagen vier die mit 2.000 Pfund dotierte Auszeichnung. Das Preisgeld soll für die weitere musikalische Entwicklung genutzt werden.

 

 


Musiker als Unternehmer

Für Studierende mit Unternehmergeist bietet das Karrierezentrum zu Beginn des Sommersemesters einen Intensiv-Workshop zur Existenzgründung an. Er richtet sich an Studierende, die bereits konkrete Pläne entwickelt haben, um eine private Musikschule zu gründen, ein Tonstudio zu eröffnen, ein freies Ensemble zu vermarkten oder anderweitig unternehmerisch tätig zu sein. Auch Alumni der Hochschule sind herzlich willkommen. Kooperationspartner ist die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe. Außerdem sind das GO! Gründungsnetzwerk Lippe sowie selbständige Alumni der Hochschule beteiligt. Die Anmeldefrist endet am 01. März.

http://www.hfm-detmold.de/studium/karrierezentrum

 

 

 


Kairos Trio ausgezeichnet

 

Den Musikern Jonathan D. Misch (Violine, ehem. Klasse Prof. Ulrike Anima Mathé), Won Jung Choi (Klavier, Klasse Prof. Peter Orth) und Dong Jun Roh (Klarinette, ebd.) wurde beim 12. Internationalen Wettbewerb "Città di Chieri" bei Turin ein 1. Preis zuerkannt. Die drei Studenten der Hochschule für Musik Detmold durften auf Wunsch der Jury selbst das im Radio live übertragene Preisträgerkonzert beschließen. Sie wählten eine Komposition von Aram Chatschaturjan. Das "Kairos Trio" ist eine junge Formation, die sich erst Anfang des Jahres 2012 zusammengefunden hat. Das Wort "Kairos" kommt aus dem altgriechischen und bezeichnet den günstigen, den rechten Zeitpunkt, dessen ungenutztes Verstreichen nachteilig sein kann. Im Vorfeld erhielt das Trio zusätzlich Unterricht von Prof. Jens Oppermann (Auryn Quartett) und Dozent Burkhard Böhme.

 


Fotos Zeugnisübergabe Wintersemester 2012/13

 

Wie versprochen – die Bilder zur Zeugnisübergabe am 14. Februar 2013 sind auf der Facebook-Seite der Hochschule zu sehen.

Nicht vergessen: Gefällt mir-Button drücken....!

 


Preisträger ermittelt

Am Donnerstag, 14. Februar 2013, wurden in der Finalrunde des Wettbewerbs "Musik und Vermittlung" die Preise vom Publikum und einer Fachjury vergeben. Zwei 1. Preise in Höhe von je 1.000 Euro (gestiftet durch die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe) gingen an die Pianistin Katinka Vocke, die eine szenische Aufbereitung der "Sarkasmen" von Sergej Prokoffieff darbot, und an das Duo Johanna Ludwig (Klavier) und Esther Anne Adrian (Flöte). Die beiden Musikerinnen rückten Albert Roussels impressionistische „Joueurs de flute“ im wahrsten Sinne des Wortes in ein faszinierendes Gegenlicht, das den betörenden Zauber der Musik wirkungsvoll unterstrich.

Auch der 2. Preis in Höhe von jeweils 800 EUR wurde geteilt: Ihn erhielten der ungarische Hornist Ádám Dávid Gál und die koreanische Oboistin Min Sun Kim, die beide mit geradezu entwaffnender Authentizität ihre Beziehung zum Instrument in Sprache umsetzten: So forderte die junge Oboistin das Publikum auf herauszufinden, wann sie im anschließenden Stück atmet; gebannt und fassungslos folgten die Zuhörer darauf den unendlichen Tonkaskaden der "Etudes pour Hautbois", in denen der Komponist Gilles Silvestrini über drei Minuten unsichtbare und unhörbare "Permanent-Atmung" verlangt. Und der junge Ungar Ádám Dávid Gál entführte das Publikum mit seiner Begeisterung in die Welt des Naturhorns und brillierte schließlich mit einem Ausschnitt aus Mozarts 3. Hornkonzert.

Eine besondere Überraschung bot die junge Bratscherin Rica Schultes. Ihr sprachen das Publikum und die Fachjury den 3. Preis in Höhe von 400 EUR zu. Rica Schultes stellte dem Publikum in geschickt gewählten (Sprach-)Bildern den ästhetischen Kern der Bratschensonate Hindemiths op. 25/1 vor. Sowohl der 2. als auch der 3. Preis wurden von der Stiftung der HfM Detmold zur Verfügung gestellt.

Die Überraschung des Abends für die Fachjury um Prof. Norbert Stertz: die extrem hohe künstlerische Qualität der Darbietung. Der Wettbewerb zieht offenbar nicht nur die besonders phantasiebegabten und extravertierten Musikerinnen und Musiker der Hochschule an, sondern gleichzeitig die technisch reifsten.

 


Hochschule trauert um Dietrich Manicke

Der Komponist Dietrich Manicke verstarb in diesen Tagen in Detmold. Manicke war 26 Jahre lang einer der markantesten Lehrer der Nordwestdeutschen Musikakademie - wie die Detmolder Hochschule für Musik in ihrer ersten Phase hieß.

Manicke kam 1960 an die Hochschule. Er hatte selbst in Dresden und Berlin Komposition und Musikwissenschaft studiert und sich nach seiner Promotion zum Beginn seiner Detmolder Zeit bereits einen Ruf als Komponist erworben, dessen Werke trotz ihrer zeitgenössischen Tonsprache nie den Boden der Fasslichkeit verließen. Für ihn war Musik "... nicht ein Ergebnis lebensferner Spekulationen und Ideologien".

Manicke war zum Zeitpunkt seines Amtsantritts in Detmold hochschulpädagogisch bereits erfahren: Er hatte zu Beginn der fünfziger Jahre als Dozent für Musiktheorie an der Deutschen Hochschule für Musik Berlin gelehrt und später an der Berliner Kirchenmusikschule. 1967 wurde Manicke in Detmold zum Professor ernannt. 1986 erfolgte seine Emeritierung. Manicke, dessen Unterrichtsstil durch Esprit und Humor bestach, fasste seine musikästhetischen Prinzipien in mehreren Lehrbüchern zusammen. 

Für sein kompositorisches Schaffen erhielt er den „Carl-Maria-von-Weber-Preis“ der Stadt Dresden sowie den „Johann-Wenzel-Stamitz-Preis“ der Künstlergilde. Sein Oeuvre hat einen deutlichen Schwerpunkt in geistlicher Musik sowie in der Kammer- und Orchestermusik. Die Kompositionen aus seiner Feder wurden bei weltweit führenden Verlagen ediert. 

Die Hochschule für Musik Detmold denkt in diesen Tagen voller Hochachtung und Dankbarkeit an ihren verdienten Lehrer und Kollegen.

 


Preis in Moskau für Detmolder Organistin

Die Detmolder Kirchenmusik-Studentin Mona Rozdestvenskyte aus der Orgelklasse Prof. Dr. Martin Sander hat den den 2. Preis beim "First International Competition Young Organist" in Moskau gewonnen. Gratulation!

 


Interview mit Markus Köhler

Die CD-Produktion mit der musikalischen Märchendichtung "Dornröschen", die Hochschullehrer und Studierende der HfM Detmold zu Beginn dieses Jahres vorlegt haben, erregt die Aufmerksamkeit der Kulturszene: Zu dem außergewöhnlich besetzten Werk aus der Feder von Carl Heinrich Reinecke (1824–1910) wird Prof. Markus Köhler, auf dessen Initiative hin die Produktion stattfand, am Dienstag, 12.2.2013, im WDR 3 interviewt ("Tonart", 15.00 bis 18.00 Uhr). Mosaik sendet eine Rezension am Aschermittwoch um 7.05 Uhr.

Das Werk wurde von Reinecke als op. 139 für Soli, Frauenchor, Pianoforte-Begleitung und Deklamation geschrieben. Als Künstler wirten bei der Weltersteinspielung Catalina Bertucci, Gerhild Romberger, Markus Köhler, Peter Kreutz, ein "Feen-Ensemble" und Anne Kohler mit. Auch der Rezitator ist aus unserem Hause: Christian Kleinert.

Die CD ist erhältlich bei cpo unter der Nummer 4465807.


Bratschenklasse vorn

Die Klasse um Prof. Diemut Poppen kann im vergangenen Semester wieder auf sehr erfreuliche Erfolge zurückblicken: Die Bratschistin Cristina Pop hat das Probespiel für die begehrte Viola-Praktikantenstelle im Mahler Chamber Orchestra für sich entscheiden können. Das MCO wurde von seinem künstlerischen Direktor Claudio Abbado gegründet; Hauptdirigent ist Daniel Harding.

Die Bratschistin Elisabeth Schwalke, die sich auf ihr Konzertexamen vorbereitet, gewann das Probespiel für eine Tutti-Stelle in der Frankfurter Oper.

Die ehemalige Studentin Lilly Maijala wird eine Professur für Viola an der Sibelius-Akademie Helsinki antreten.


Hohe Auszeichnung für Frackiewicz

 

Akkordeonist Maciej Frackiewicz, der sich an der Demolder Musikhochschule in der Klasse von Prof. Grzegorz Stopa auf sein Konzertexamen vorbereitet, wurde mit dem begehrten polnischen Kulturpreis "Paszport Polityki" in der Kategorie E-Musik ausgezeichnet. Die Gala in Anwesenheit der polnischen Politik- und Kunstprominenz fand am 15.01.2013 in der Warschauer Nationaloper statt und wurde im Fernsehen übertragen. Frackiewicz erhielt seine Auszeichnung aus Sicht der Jury "für eine reife und ausdrucksstarke Interpretation Neuer Musik und nicht nur, für den Mut, die Risikobereitschaft und die Konsequenz im Aufbau Neuer Literatur".

 

Die Auszeichnung "Paszport Polityki" ist ein polnischer Kulturpreis, der seit 1993 durch das Wochenmagazin "Polityka" in den Kategorien Literatur, Film, Theater, Klassische Musik, Popmusik und Bildende Künste an die bedeutendsten jungen Künstler unserer Zeit verliehen wird.

 


Zeit für Zeit in der Toscana

Das diesjährige Projekt des "Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano" steht unter dem Thema "Entfernung der Zeit". Vom 15.9. bis 27.09.2013 können Studierende der Kunst- und Musikhochschulen des Landes NRW nach Montepulciano (Toscana) entsandt werden und dort interdisziplinär zu diesem Thema arbeiten. Der Kurs findet im Palazzo Ricci statt. Die Kosten für Transfer und Unterbringung der Teilnehmer trägt das Kolleg. Das Kolleg  dient auch der Erweiterung der Studienpläne der beteiligten Hochschulen, da die Arbeitsaufenthalte in Italien als Studienleistung anerkannt werden können.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2013. Nähere Informationen sind hier zu erhalten, inkl. Informationen zum Kolleg und zu den Bewerbungsmodalitäten sowie Materialien zum Kurs.

Für Rückfragen steht Frau Dr. Sybille Fraquelli zur Verfügung: sybille.fraquelli@hfmt-koeln.de oder 0221-912818-1374.

 


Interview mit David Marlow

David Marlow, Dirigent des Kölner Rundfunkchores, der seine Ausbildung an der Detmolder Hochschule erhalten hat, war Gesprächspartner in der WDR3-Sendung Tonart vom 26.1.2013. Auf der Website von WDR3 ist das Interview nachzuhören. Gegenstand war ein Projekt, das bei der Aufführung der Bachschen Mathäuspassion 600 Sängerinnen und Sänger aus dem Publikum einschloss ("Leuchtende Augen beim Mitsingen").


Aufsehenerregende Uraufführung

Der Detmolder Kompositionsprofessor Fabien Lévy war am 22. Januar Gast eines Empfanges, den Kanzlerin Angela Merkel und der französische Ministerpräsident François Hollande in Berlin gab: Anlass war der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages.

Lévys 45-minütiges Werk "Après tout" stand im Zentrum einer Festveranstaltung, die am 21. Januar stattfand und in der Fachpresse begeisterte Kommentare zeitige, so in der Berliner Zeitung oder in DeutschlandRadio Kultur: "In eine wunderbar zarte, fast zerbrechliche Musik hat Lévy die Texte eingebettet, die vom Sängerensemble (Neue Vocalsolisten Stuttgart) mal gesungen, mal gesprochen werden. Homophon gebetsartig klingt das meist. Flöte, Saxophon, Akkordeon und Cello (Ensemble 2e2m) machen Blasgeräusche, Zupfen, lassen die Klänge zittern. Alles klingt wie aus weiter Ferne – in die das Stück am Ende auch wieder entlassen wird."

Lévy skizzierte seine Haltung gegenüber dem Sujet in einem TV-Interview.


Wypior nominiert

Das "International Piano Forum" hat die fünf Nominierten für den Deutschen Pianistenpreis 2013 bekannt gegeben. Unter ihnen ist der Detmolder Student Thomas Wypior, der sich in der Klasse Prof. Bob Versteegh auf sein Konzertexamen vorbereitet.

 


Foremny wird Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters

Zur Saison 2013/14 wird Matthias Foremny neuer Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters. Der Dirigent, der in Wien und Detmold studiert hat und im Rahmen der Detmolder Sommerakademie 2010 eine Arbeitsphase des Bundesjugendorchesters dirigierte, freut sich über diese wunderbare Ergänzung seiner Operntätigkeit. In deren Rahmen leitet Foremny zur Zeit Tosca an der Deutschen Oper Berlin mit Bryn Terfel, La Bohème an der Staatsoper Hamburg und Rienzi in Leipzig. Im März wird er im Rahmen der Internationalen Jungen Orchesterakademie Bayreuth ein Jugendorchester mit Studierenden aus der ganzen Welt mit Bruckner 3. Sinfonie und Auszügen aus Parsifal dirigieren. Mit dem Stuttgarter Kammerorchester will Matthias Foremny besondere Akzente im Konzertleben der Stadt setzen, mit namhaften Solisten zusammen arbeiten und Auslandsgastspiele geben.


Mit Detmolder Intelligenz und russischer Pranke

Mit einer ebenso ausführlichen wie enthusiastischen Besprechung einer neuen CD wartete die FAZ in ihrer Ausgabe vom 22.12.2012 auf: Dina Ugorskaja, der ehemaligen Studentin und Mitarbeiterin der Detmolder Hochschule, widmet Eleonore Büning, die Musik-Chefin der renommierten Zeitung, einen fulminanten Artikel. Über Ugorskajas gerade eingespielte Beethoven-Sonaten op. 106 und 111 schreibt die Kritikerin: „Was [...] an unterschiedlichen Farbvaleurs und Ausdrucksnuancen vorgeführt wird, das ist spieltechnisch atemberaubend. [...] Sie weiß eine erstaunliche Kraft mit zärtlicher Wärme zu vereinen, souverän jedes Detail gestaltend, erzählt sie zugleich immer die ganze Geschichte.“ Büning fasst ihre Begeisterung launig zusammen: „Späte Beethoven-Sonaten sind immer ein großes Wagnis. Sie meistert das mit Detmolder Intelligenz und russischer Pranke.“


Zentrale Festveranstaltung zum Elysée-Vertrag

Am 22. Januar 2013 jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung des "Elysée-Vertrags" zwischen Frankreich und Deutschland. Der Vertrag steht für die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern - nach jahrzehntelanger Feindschaft. Das Berliner Festival "Ultraschall", veranstaltet von Deutschlandradio Kultur und "kulturradio" des Rundfunks Berlin-Brandenburg, widmet sich dem musikalischen Verhältnis der beiden Länder und stellt in die zentrale Veranstaltung ein Werk des in Detmold lehrenden Komponisten Fabien Lévy.

Am Montag, 21.01.2013, wird in der Berliner Volksbühne Lévys abendfüllendes Werk "après tout" erklingen. Lévy verfasste die Komposition für sechs Sänger und Instrumentalisten im Auftrag des "Ministère français de la culture et de la communication" und verwendete dabei Texte von Vladimir Jankélévitch, Wiard Raveling, Jean Améry, Eva Kor, Albert Camus, Jacques Derrida und Friedrich Nietzsche. Die Uraufführung wird von den "Neuen Vocalsolisten Stuttgart" und dem Pariser "Ensemble 2e2m" umgesetzt. Beide Ensembles gehören zu den herausragenden Vertretern der Neuen Musik.

Das Konzert wird von Deutschlandradio Kultur live übertragen, einen Tag später in "France-Musique", dem klassischen Musiksender von Radio France. Im Stream lässt es sich das Programm auch am Rechner verfolgen: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&stream=3&/

 


Werner Mengel Trompeter im Teatro Colón

Wenige Wochen vor seinem Studienabschluss in der Klasse von Prof. Max Sommerhalder und Hans-Joachim Knoke hat der Trompeter Werner Mengel das Probespiel um die Stelle eines 3./1. Trompeters im "Orquesta Filarmónica de Buenos Aires" gewonnen. Bei diesem Ensemble handelt es sich um das Konzertorchester des "Teatro Colón" der argentinischen Metropole. Wilhelm Furtwängler hielt das Haus mit seinen 3.500 Sitzen für das beste und schönste Opernhaus der Welt.

Werner Mengel wird am Montag, 28.01.2013, im Konzerthaus um 19:30 Uhr seine Künstlerische Diplomprüfung ablegen. Der Eintritt ist frei.

 

 


Portrait Isabelle Faust

Eine in Detmold ausgebildete Ausnahmegeigerin portraitiert die ZEIT in einer ihrer jüngsten Ausgaben: Isabelle Faust, die vor ca. 20 Jahren an der HfM Detmold in der Klasse Prof. Christoph Poppen studierte, hat eine viel beachtete Einsspielung mit den Bach-Solosonaten vorgelegt.

Das Portrait ist in der Online-Ausgabe der ZEIT nachzulesen.


Akkordeonist ausgezeichnet

Der Student Maciej Frackiewicz aus der Akkordeon-Klasse Prof. Grzegorz Stopa hat beim XX. Internationalen Akkordeonwettbewerb "Arrasate-Hiria" in Spanien den 1. Preis gewonnen. Der Wettbewerb zählt weltweit zu den renommierten internationalen Wettbewerben für klassisches Konzertakkordeon.

 


Probespiel Klarinette gewonnen

Lukas Greßmeier, Student der Klarinettenklasse Prof. Thomas Lindhorst, hat das Probespiel bei der "Jungen Deutschen Philharmonie" gewonnen.

 


Probespiel gewonnen

 

Die Studentin Chi-ti Wang aus der Fagottklasse Prof. Tobias Pelkner hat das Probespiel am Coburger Landestheater gewonnen und wird dort als stellvertr. Solo-Fagottistin spielen.

 


Erfolg für Harry Klaus

Der Trompeter Harry Klaus, der an unserer Hochschule im 6. Semester im Bachelor-Studiengang Instrumentalpädagogik in der Klasse von Prof. Max Sommerhalder und Hans-Joachim Knoke studiert, wurde zum stellvertretenden Solotrompeter der traditionsreichen Meininger Hofkapelle gewählt. Harry Klaus verdankt seine entscheidende frühe Förderung dem Detmolder Lehrbeauftragten für Piccolotrompete, Stefan Meier.


Wettbewerb Musik & Vermittlung

Im Jahr 2013 veranstaltet die HfM Detmold wieder einen Wettbewerb, der die Möglichkeit bietet, die ersten Schritte auf dem Gebiet der "Musikvermittlung" zu unternehmen - und dies sogar mit dem Anreiz, ein hohes Preisgeld zu gewinnen: Insgesamt sind Preise in Höhe von 4.000 EUR ausgesetzt, zur Verfügung gestellt von der Stiftung Standortsicherung und der Hochschulstiftung. 

Die Wettbewerbs-Aufgabe besteht in der Präsentation eines beliebigen Solowerkes (mit/ohne Klavier, max. 15 Min.) mit einer zusätzlichen Präsentationsidee für das Publikum (max. 15 Min.). 

Erfahrene Hochschullehrer werden den Studierenden bei der Vorbereitung helfen. Dazu finden vier Lehrveranstaltungen statt (die Teilnahme ist freiwliig; die Termine und Inhalte sind auf den Plakaten im Hause mitgeteilt).

Anmeldung bitte in den Fachbereich-Büros unter fachbereiche@hfm-detmold.de bis zum 21. Dezember 2012. 

Musikvermittlung ist die Kunst, Interesse zu wecken, sich zwischen Musik und Publikum einzuschalten und das Zuhören neu erleben zu lassen. Musikvermittlung kann durch einen Text geschehen oder durch Bilder, durch Bewegung oder eine Performance, durch eine lebendige Inszenierung, Mitmach-Aktionen und vieles mehr. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt ...


Pop-Up ausgezeichnet

Am Sonntag, 18.11.2012, wurde dem Ensemble Pop-Up im Konzerthaus eine hohe Ehre zuteil: Aus den Händen von Dr. Ulrich Bittihn, dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Paderborn - Höxter - Detmold, erhielt die Leiterin des Ensembles, Prof. Anne Kohler, einen Preis in Höhe von 3000 €. 

Mit der Auszeichnung setzte sich Pop-Up an die Spitze der Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs "Junge Kunst" 2012, mit dem die "Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold-Stiftung" seit nunmehr 18 Jahren Nachwuchskünstler der Region fördert. Die jungen Sängerinnen und Sänger des Ensembles hatten die Jury durch ihre technische Beherrschung, ihre Akkuratesse und Stilsicherheit sowie durch ihre Begeisterung überzeugt. "Pop-Up macht aus jeder musikalischen Pauschalreise einen Abenteuer-Urlaub," kennzeichnete die Jury in der Laudatio die Leistung des Ensembles.

 


Praktikum im MCO

Die Oboistin Yoshie Benten aus der Klasse Prof. József Kiss an unserer Hochschule hat das Probespiel für eine Praktikantenstelle in Mahler Chamber Orchestra für sich entscheiden können.

Das MCO ist eines der erfolgreichsten Kammerorchester der Welt.

 


Große Ehre für Wolfgang Kogert

Wolfgang Kogert, Lehrbeauftragter der Kirchenmusikabteilung der Hochschule für Musik Detmold, ist zum Organisten an der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle ernannt worden. Zu den neuen Aufgaben gehört in erster Linie der Orgeldienst bei den Orchestermessen in der Hofburgkapelle, die regelmäßig gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern und den Wiener Sängerknaben zelebriert werden.

Die Hofmusikkapelle wurde bereits 1498 gegründet; in ihren Diensten standen seither namhafte Musiker wie Johann Jakob Froberger, Johann Joseph Fux, Antonio Salieri, Franz Schubert und Anton Bruckner.
Der erst zweiunddreißigjährige Musiker absolvierte seine Ausbildung bei Martin Haselböck in Wien und Jon Laukvik in Stuttgart, weitere Studien in Improvisation führten ihn an die Detmolder Hochschule in die Klasse von Prof. Tomasz Adam Nowak. Kogert ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise, aus denen der Gewinn des renommierten Orgelwettbewerbes "Musica antiqua" 2006 in Brügge hervorragt. Seine jüngste CD "Johann Caspar Kerll - sämtliche freie Orgelwerke", aufgenommen an der Wöckherl-Orgel (1642) der Franziskanerkirche in Wien, erhielt hervorragende Rezensionen und wurde mehrfach ausgezeichnet (u. a. BR-Klassik CD-Tipp, Organ-Journal Referenzaufnahme, Ö1 Pasticcio-Preis des ORF).


Frackiewicz erhält Lehrauftrag in Polen

Der Akkordeonist Maciej Frackiewicz hat einen Lehrauftrag an der renommierten Warschauer Frederic Chopin Musikuniversität (Uniwersytet Muzyczny Fryderyka Chopina / UMFC) erhalten. Er wird das Hauptfach Akkordeon in der instrumental-pädagogischen Abteilung / Standort Bialystok unterrichten. Zusätzlich wurde er verpflichtet, regelmäßig Vorlesungen im Rahmen der Neue-Musik-Veranstaltungen in der Abteilung Komposition an der UMFC in Warschau zu halten.

Frackiewicz bereitet sich zur Zeit auf das Konzertexamen in der Klasse Prof. Stopa an unserer Hochschule vor. Am vergangenen Samstag wurde sein Portrait im nationalen klassischen Radiosender (Programm 2) in Polen ausgestrahlt.

 


Praktikumsstelle erspielt

Midori Kagaya, Oboistin in der Klasse Prof. Jozsef Kiss an unserer Hochschule, hat sich in der vergangenen Woche eine Praktikantenstelle bei der Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach erspielt.


Am Bach entlang für Bach

Zwei unserer ehemaligen Studentinnen, Mareike Neumann (Geigerin im Beethoven-Orchester Bonn) und Anna-Luise Oppelt, haben einen unlängst einen "Bach-Radwanderweg" auf den Spuren des Thomas-Kantors initiiert. Einzelheiten sind auf der Website der Thüringischen Landeszeitung nachzulesen.


OWL Studienfonds für Musikstudierende

Zehn Studenten der Hochschule für Musik Detmold wurden in den vergangenen Tagen für ihre besonderen Leistungen mit dem Deutschlandstipendium der Stiftung Studienfonds OWL  ausgezeichnet. Rektor Prof. Norbert Stertz überreichte die Urkunden am 5. November 2012 im Rahmen einer Feierstunde an Gao Haiou, Marcin Milosz Grzegorczyk, Volker Hanisch, Ulrike Heydt, Max Hundelshausen, Frederic Ibanyez Vidal, Liane Knaub, Anna Koeper, Arabe Marcelino, Francesca Mosca, Naoko Sakai und Rica Schultes.
Die neuen Stipendiaten im Wintersemester 2012/13 verdanken ihre Stipendien den Spenden von über 80 Kommunen, Kreisen, Unternehmen, Stiftungen und Vereinen aus Ostwestfalen-Lippe, die sich durch Kooperationen mit der Stiftung Studienfonds OWL sehr engagiert für die Förderung junger begabter und sozial engagierter Studierender einsetzen. Über die finanzielle Unterstützung hinaus werden den Stipendiaten vom Studienfonds OWL und den fördernden Unternehmen und Institutionen zahlreiche Veranstaltungen angeboten, um die Stipendiaten ideell zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.


Rebecca Blanz gewinnt Förderpreis

Die junge Mezzosopranistin Rebecca Blanz, die in der Klasse Prof. Markus Köhler an der Detmolder Hochschule für Musik studiert, wurde beim diesjährigen "Bundeswettbewerb Gesang" mit einem Förderpreis der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt € 1.600. Die aus Warendorf stammende Sängerin gehörte über einige Zeit dem Jungstudierenden-Institut der Hochschule an und begann ihr Vollzeit-Studium im laufenden Wintersemester. Sie trat wegen ihres jungen Alters in dem Juniorwettbewerb an, in dem Teilnehmer im Alter von 17 bis 22 Jahren zugelassen waren. Die festliche Abschlussveranstaltung fand  am vergangenen Wochenende in der Deutschen Oper Berlin statt.
Junge Talente für die Bühne aufzuspüren und zu fördern, ist das zentrale Anliegen des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin. Der Wettbewerb ist der größte nationale Gesangswettbewerb Europas. Im Jahr 2012 war er für Oper, Operette und Konzert ausgeschrieben. In ihm präsentieren sich immer wieder junge Persönlichkeiten mit überraschender Bühnenpräsenz und musikalisch wie technisch frappierender Qualität, die später Karriere machen; in den zurückliegenden Jahren waren darunter Künstlerinnen wie Doris Soffel oder Christine Schäfer. Dem Wettbewerb vorgeschaltet sind bundesweite Vorauswahlen.


Probespiel gewonnen

Die Detmolder Flötistin Camilla Castellucci aus der Klasse Prof. János Bálint hat das Probespiel um die Solopiccolo-Stelle am Orchester der "Provincia di Bari" (Italien) gewonnen.

 


Drei Preise

Drei junge Studenten der Flötenklasse Prof. János Bálint an der Hochschule für Musik Detmold waren in den vergangnenen Tagen beim Internationalen Flötenwettbewerb in Dabrowa Gornicza (Polen) ausgesprochen erfolgreich: Lívia Duleba gewann den 1. Preis, André Cebrian den 3. Preis und Orchester-Sonderpreis und Iago Larino den Sonderpreis der Musikhochschule Katowice.

 

 


Harfenistin erhält Auszeichnung

 

Der Harfenistin Hanna Rabe ist eine besondere Ehrung zuteil geworden: Die junge Studentin der HfM Detmold aus der Klasse Prof. Godelieve Schrama ist mit dem "Märkischen Stipendium für Musik" ausgezeichnet worden. Das mit 12.000 € dotierte Stipendium wird jedes Jahr von der Märkischen Kulturkonferenz e.V. für ein bestimmtes Instrument ausgeschrieben und nach öffentlichem Vorspiel im Kulturhaus Lüdenscheid vergeben. 

In dem Auswahlprozess mussten die Teilnehmer sich mit einem ca. 30-minütigen Programm vorstellen. Die Harfenistin wird den Betrag auch für einen Auslandsaufenthalt in Paris nutzen.

 


Erfolg in Südwestfalen

Johanna Wessel, Studierende in der Klasse von Prof. Eckhard Fischer, hat das Probespiel für die Stelle der stellvertretenden Stimmführerin in der Philharmonie Südwestfalen gewonnen.

 


Detmolder Nachfolger

 

Carsten Klomp, ehemaliger Student der Orgel-Klasse von Prof. Gerhard Weinberger an der Hochschule für Musik Detmold, hat die Professur an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg erhalten. Sein Vorgänger dort, Prof. Dr. Martin Sander, war nach Detmold gewechselt, um seinerseits die Nachfolge von Prof. Gerhard Weinberger anzutreten. 

Die Berufung Klomps, der bisher als Landeskantor für Südbaden in Freiburg und als Lehrbeauftragter an der Freiburger Musikhochschule wirkte, legt ein beredtes Zeugnis von der Bedeutung ab, die die Detmolder Kirchenmusikausbildung in Deutschland genießt.

 


Forschung gegen Lärmpegel am ETI

85 Dezibel - diesem durchschnittlichen Lärmpegel dürfen Arbeitnehmer einer EU-Richtlinie zufolge maximal ausgesetzt sein. Auch Orchestermusiker sind von der Vorgabe nicht ausgenommen. Allerdings ist bei dieser Berufsgruppe die Umsetzung schwierig. 

Der Deutschlandfunk war zu Gast im Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule und hat den Wissenschaftlern unter den Tonmeistern auf die Finger geschaut, die sich seit geraumer Zeit dieses Problems annehmen. Ein ausführliches Feature des Deutschlandfunks ist auf seiner Website abhörbar: www.dradio.de.

 



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