Aktuelles

Auszeichnungen für Kammermusiker

Sechs junge Studierende der Hochschule für Musik Detmold haben im März dieses Jahres den 2. Preis beim diesjährigen Wuppertaler Musikwettbewerb um den Preis der Barmenia Versicherungen erspielt: Das "Antares Quintett" mit Gabriele Bertolini (Flöte), Masako Kozuki (Oboe), Christoph Brecht (Klarinette), Ludovica Butti (Horn) und Sertac Cevikkol (Fagott) sowie dem Pianisten Kyrill Yashin hatte sich unter der Ägide von Professoren der Bläserklassen intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet.


Europäische Zusammenarbeit

Eine im wahrsten Wortsinn "schlagkräftige" Zusammenarbeit über eurpäische Grenzen hinweg plant die Schlagzeugabteilung der HfM Detmold: Im November dieses Jahres wird ein gemeinsames Programm von vier Hochschulen erarbeitet und auf Reisen geschickt: Die Tournee, auf der u. a. Kompositionen von Johannes Fischer, Lucas Ligety und Martin Christoph Redel zu hören sein werden, beginnt am 16. November 2010 in der Hochschule für Musik Detmold, führt am 18. November zum "Koninklijk Conservatorium Brussel", um einen Tag später im "Sweelinck Conservatorium Amsterdam" zu gastieren. Am 20. November endet die kleine Tournee im "Muziekcentrum Frits Philips Eindhoven".


Wieder Grammys für Detmolder Tonmeister

Das Jahr 2010 brachte für die Detmolder Tonmeisterausbildung wieder einen reichen GRAMMY-Segen: In nicht weniger als drei Kategorien konnten sich die beiden Tonmeister Peter Laenger und Andreas Neubronner als Gewinner durchsetzen: Die Aufnahme der 8. Symphonie von Gustav Mahler, die von Laenger und Neubronner geleitet wurde, gewann in den Kategorien "Best Classical Album", "Best Engineered Album, Classcial" und "Best Choral Performance" jeweils die begehrte Auszeichnung. Die Symphonie wurde vom San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Tilson Thomas eingespielt.

Laenger und Neubronner studierten Mitte der Siebziger Jahre in Detmold und arbeiten für das Stuttgarter Unternehmen "tritonus".

 

 


GFF-Wettbewerb: Lied

Auch in diesem Jahr richtet der Förderverein der HfM (GFF) wieder einen Wettbewerb für Studierende der Hochschule aus. Im Zentrum des Wettbewerbs stehen Lieder und Ensembles von Robert Schumann für eine Singstimme und Klavier (Duo-Wertung) sowie solistisch besetzte Ensembles bis Quartett mit Begleitung.

Die Vortragsdauer beträgt 15 bis 20 Minuten. Die Anmeldung wird erbeten über das Büro der Fachbereiche (fachbereiche@hfm-detmold.de). Nähere Informationen sind über Prof. Norbert Stertz (stertz@hfm-detmold.de) zu erhalten.

Die Preisgelder (2500 / 1500 / 1000 EUR) werden zur Verfügung gestellt von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfM Detmold sowie von der Firma Kiesow Dr. Brinkmann GmbH & Co. KG.

Termin: Mittwoch, 7. Juli 2010 im Brahms-Saal der Hochschule für Musik Detmold.

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2010.


Förderpartnerschaft unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung einer Förderpartnerschaft am vergangenen Wochenende durch Jürgen Wannhoff, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Detmold, und Prof. Martin Christian Vogel, dem Rektor der Hochschule für Musik Detmold, steht die 7. Detmolder Sommerakademie für die nächsten drei Jahre weiter auf sicheren Beinen.  
"Die Sommerakademie", betont Wannhoff, "verzahnt die Bereiche Bildung und Kultur auf ideale Weise. Da wir unser gesellschaftliches Engagement traditionell zudem auf die Stärkung der Region richten, treffen sich die Ziele dieses Großprojektes mit unseren gleich in mehrfacher Hinsicht." Prof. Martin Christian Vogel weiß die Zuverlässigkeit zu schätzen, mit der die Sparkassen bereits seit 1963 mit dem Wettbewerb "Jugend musiziert" junge Talente auf dem Weg in eine professionelle Karriere begleiten: "Vorausschauende Planung ist gerade bei einer solchen Großveranstaltung besonders vonnöten," erläutert Vogel, "schließlich finden sich jährlich mehr als 100 hochbegabte Jugendliche aus ganz Deutschland in Detmold ein, um bei den Professoren der Hochschule Unterricht zu erhalten und um Erfahrungen in einem Ausnahmeorchester aus Gleichaltrigen zu sammeln. Das bedeutet organisatorisch und finanziell einen Riesenaufwand, der lange Vorlaufzeit erfordert. Gut, dass wir so bedeutende Institutionen wie die Sparkasse, die Rudolf-August Oetker Stiftung oder der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft an unserer Seite haben." 
Für die anstehende 7. Sommerakademie, die am 22. Juli in Detmold beginnt, hat die Hochschule übrigens einen prominenten Gast eingeladen: Als Leiter des Orchesters konnte kein geringerer als Jeffrey Tate gewonnen werden - seines Zeichens lange Chefdirigent des ehrwürdigen Londoner Opernhauses Covent Garden und Träger des Ordens "Commander of the Order of the British Empire". Den Detmolder Bürgern steht also traditionell ein hochsommerlicher Kunstgenuss ins Haus: "Die jungen, bis über beide Ohren motivierten Musikerinnen und Musiker," so der künstlerische Leiter der Sommerakademie Prof. Norbert Stertz, "werden nicht nur in zahlreichen Recitals ihr individuelles Können unter Beweis stellen, sondern unter Tates Leitung die 9. Sinfonie von Gustav Mahler einstudieren und im festlichen Abschlusskonzert am 31. Juli 2010 zum Besten geben".   


Bläserstellen in Luzern und Taiwan

Philipp Hutter, der in der Klasse Prof. Max Sommerhalder Trompete studiert, hat das Probespiel für die Stelle eines Solotrompeters im Luzerner Sinfonieorchester gewonnen. Etwa zeitgleich erspielte sich die Studierende Tzu-Ching Huang der Klasse Prof. Norbert Sterz eine Stelle als stellvertr. Solohornistin im National Taiwan Symphony Orchestra. Wir gratulieren!


Studienfonds OWL vergibt weitere Stipendien – jetzt bis 31.03.2010 bewerben!

Im Rahmen des NRW-Stipendienprogramms kann der Studienfonds OWL ab dem nächsten Wintersemester weitere Stipendien an leistungsstarke Studierende der Hochschule für Musik Detmold verleihen. Die genaue Zahl der Stipendien wird noch durch das Wissenschaftsministerium bekannt gegeben. Ziel ist es, besonders talentierte Studierende unabhängig von ihrem Einkommen zu fördern. Die Stipendiaten erhalten ein Jahr lang monatlich 300,- Euro, d.h. 3.600,- Euro pro Jahr. Dieser Förderbetrag wird möglich durch Landeszuschüsse aus dem NRW-Stipendienprogramm, bei dem privat eingeworbene Stipendiengelder von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen vom Land NRW in der Relation von 1:1 bezuschusst werden. 

Zusätzlich profitieren die Stipendiaten von einem einzigartigen ideellen Förderprogramm: Unternehmensbesichtigungen, Workshops, Bewerbungstrainings und Fachvorträge, Praktika, kulturelle Veranstaltungen, Stipendiatentreffen und auch Stipendiaten-Förderer-Veranstaltungen. 

Durch die Umstellung auf das NRW-Stipendienprogramm sind Bewerbungen nur noch zum jeweiligen Wintersemester möglich. Auch die Bewerbungsfrist wurde geändert: Interessierte können sich ab sofort und bis zum 31.03.2010 um ein Stipendium zum Wintersemester 2010/11 bewerben. Schülerinnen und Schüler, die zum Wintersemester 2010/11 ihr Studium an einer der am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen aufnehmen möchten, können sich ebenfalls bewerben und ihr Abiturzeugnis bis zum Sommer nachreichen.

Zusätzlich zu den Leistungs-Stipendien werden Stipendien für finanziell bedürftige Studierende und Studienanfänger vergeben (1.000 Euro pro Jahr). Den Stipendiaten wird für zwei Semester eine Förderrate von je 500,- Euro ausgezahlt.

Interessierte Studierende und Studieninteressenten können sich auf der Internetseite des Studienfonds OWL unter www.studienfonds-owl.de über die Bewerbungsmodalitäten informieren oder sich per Email an die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL, Frau Julia Buschmann, wenden: j.buschmann@studienfonds-owl.de. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2010.

 


Das Publikum entscheidet mit

Am 19. und 20. April 2010 findet an der HfM Detmold ein innovativ konzipierter Wettbewerb statt, für den sich nicht weniger 22 Studierende angemeldet haben.

Neben der künstlerischen Präsentation eines beliebigen Werkes werden die Teilnehmer das Publikum in dem Abschlusskonzert am 20. April an die gespielte Komposition heranführen. Das Votum des Publikums soll über einen der ausgesetzten Preise entscheiden:

1. Preis 3.000 EUR (vergeben von der Stiftung Standortsicherung)

2. Preis 2.000 EUR (vergeben von der Hochschulstiftung)

3. Preis 1.000 EUR (vergeben von der Hochschulstiftung).

Die Meldefrist ist Ende Januar abgelaufen.


Der Klang der Zwanziger

"Exportschlager" im wahrsten Sinne des Wortes bringen Studierende des Musikwissenschaftlichen Seminars Anfang Februar nach Paderborn: Unter der Leitung von Prof. Dr. Rebecca Grotjahn und Marleen Hoffmann haben die jungen Studierenden eine Ausstellung zur Musik und Kultur der 20er Jahre zusammengestellt. Unter dem Namen "Der Klang der 1920er Jahre" wird die Ausstellung vom 2. bis 28. Februar in der Universitätsbibliothek Paderborn zu sehen sein. An vier Stationen wird das politische Leben, die technischen Neuerungen, die Orte und Institutionen der Musikrezeption sowie exemplarisch einige Stars des musikalischen Lebens in dieser Zeit vorgestellt. Neben Schautafeln, auf denen die Hintergründe zu jedem Thema erläutert werden, sind außerdem Gegenstände aus dem Leben der 20er Jahre, zum Beispiel ein Grammophon, eine Wachswalze oder typische Accessoires der Dame zu sehen. An einer Hörstation können sich die Besucher einen Eindruck vom "Klang" der 20er Jahre machen. 

Die Ausstellung wird am 2. Februar um 18.00 Uhr mit einem Vortrag des Freiburger Musikwissenschaftlers Dr. Nils Grosch zum Thema "Kurt Weill und das kommerzielle Musiktheater der 1920er-Jahre" eröffnet.

 


Beckmann Domorganist in Mainz

Der an der Hochschule für Musik Detmold ausgebildete Daniel Beckmann wird neuer Domorganist am Hohen Dom in Mainz. Unter zahlreichen Bewerbungen aus dem In-und Ausland wurde Beckmann durch ein einstimmiges Votum einer prominent besetzten Orgelkommission gewählt. Er ist mit 29 Jahren damit der jüngste Domorganist Deutschlands. Beckmann wird Nachfolger des bisherigen Domorganisten Albert Schönberger (ebenfalls ehemaliger Schüler von Prof. Weinberger), der in den Ruhestand tritt. In seiner neuen Funktion wird Beckmann auch die neue große Domorgel konzipieren können, die der Mainzer Dom demnächst erhalten wird.

Beckmann (*1980) studierte an der HfM Detmold, wo er alle Examina (Kirchenmusik A, Künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen Orgel) mit Auszeichnung ablegte. Zu seinen Lehrern zählen Gerhard Weinberger (Orgel), als dessen Assistent er von 2004 bis 2007 an der Musikhochschule lehrte, und Tomasz A. Nowak (Orgelimprovisation). Zahlreiche Meisterkurse in allen Bereichen der Kirchenmusik ergänzen diese Ausbildung. 2005 wurde Beckmann mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet und in die 50. Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler" aufgenommen. 2009 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Saint-Maurice d'Agaune (Schweiz). Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn bereits zu bedeutenden Orgeln und Festivals (Passauer Dom, Hedwigskathedrale und Konzerthaus Berlin, Schlosskirche Altenburg, Philharmonie Kaliningrad und Moskau, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern u. a.). Beckmanns besonderes Interesse gilt der Interpretation der deutsch-romantischen Orgelmusik sowie der Werke Johann Sebastian Bachs. Diese Arbeit wird auch durch die Gründung und künstlerische Leitung des Ensembles "Deutsche Vocal-Concertisten" dokumentiert. Diverse CD- und Rundfunk-Produktionen runden seine künstlerische Tätigkeit ab. Seit 2006 ist Daniel Beckmann Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Paderborn mit Dienstsitz an der Sankt Johannes Baptist Gemeinde in Paderborn. Zudem hatte er seit 2008 einen Lehrauftrag im Fach Orgel an der Universität Paderborn.


Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und Studentenwerk loben Hochschule für Musik Detmold

In einem 248 Seiten starken Bericht über die Verwendung der Studienbeiträge, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk gerade vorgelegt hat, gehen die beiden renommierten Institutionen mit den 33 Hochschulen des Landes NRW hart ins Gericht. In dem Bericht wird deutlich, dass lediglich fünf bis sechs Prozent der Studierenden an den Universitäten und Fachhochschulen meinen, die Kommunikation habe sich seit Einführung der Studienbeiträge verbessert.
Lediglich von den Kunst- und Musikhochschulen wird in dem Bericht, den das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW im April 2009 in Auftrag gegeben hatte, ein positiveres Bild gezeichnet. Hervorgehoben unter letzteren wird ausdrücklich die Hochschule für Musik Detmold - hier habe die offene Kommunikation zwischen den Studierenden und der Hochschulleitung das Gesprächsklima befruchtet und das soziale Leben an der Hochschule positiv verändert.
Auch mit den Mitwirkungsmöglichkeiten in den leitenden Gremien seien die Studenten an den Universitäten - so die Gutachter - fast durchgängig unzufrieden; die durchschnittliche Bewertung auf der 6‐stufigen Skala liege dort bei 5,0. Bei den Fachhochschulen ist das Bild nur geringfügig besser, hier liegt die mittlere Bewertung bei 4,2. Die positiven Bewertungen (Mittelwert: 2,0) für die Kunst‐ und Musikhochschulen beziehen sich - so der Bericht - lediglich auf die Kunstakademie Münster und abermals die Hochschule für Musik Detmold. Sie wird in Bezug auf Beispiele guter Praxis in dem umfangreichen Bericht mehr als einmal genannt: So unterstreichen die Gutachter beispielsweise, dass in Detmold den Rückmeldeunterlagen ein Flyer beigelegt wird, der über die Erhebung und Verwendung der Studienbeiträge informiert. Der Flyer selbst - so die Hochschulleitung - wurde natürlich nicht aus Studienbeiträgen finanziert - Einfühlungsvermögen und Augenmaß zahle sich letztlich aus.


Bertolini in Serbien erfolgreich

Gabriele Bertolini, Student der Hochschule für Musik Detmold aus der Flötenklasse Prof. János Bálint, hat beim Internationalen Flötenwettbewerb "Anton Eberst"  im serbischen Novi Sad den 2. Preis errungen.

 


Gesangsstudentin ausgezeichnet

Der Gesangsstudentin Anna Bineta Diouf wurde von einer renommierten Fachjury im November 2009 ein Stipendium der Stendaler "Jütting-Stiftung" in Höhe von 7.000 EUR zuerkannt. Anna Bineta Diouf wurde 1987 in Köln geboren und studiert seit 2006 Gesang und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Sabine Ritterbusch. Mehrmals war sie Preisträgerin des Landes- bzw. Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert". 2007 erhielt sie im Rahmen der "Lotte-Lehmann-Woche" den Förderpreis der Stadt Perleberg, im Sommer 2008 war sie Finalistin des Wettbewerbs um den "GWK-Förderpreis". In vielen Produktionen der Hochschule für Musik Detmold war Anna Bineta Diouf zu hören und zu sehen; im Juni 2008 debütierte sie am Landestheater Detmold als Flosshilde in Wagners Rheingold.

In dem Stipendium der "Hans-und-Eugenia-Jütting-Stiftung" sind Konzerte in Stendal und anderen Städten enthalten. In Deutschland und Polen unterstützt die Stiftung junge Musikstudierende, in Stendal rettete sie die Katharinenkirche, in der Hans Jütting einst konfirmiert wurde, vor dem endgültigen Verfall.

 


Wettbewerbserfolg in Uelzen

Vier Studierende der Hochschule für Musik Detmold aus der Flötenklasse Prof. János Bálint  haben beim 13. Internationalen Kuhlau-Wettbewerb den 1. Preis errungen. Das "Quertett Detmold", wie sich die Studierenden Iago Larino Rodal, Jagoda Sudujko, Sarah Pascher und Ágnes-Klára Sándor in Anspielung auf ihr Instrument nennen, traten gegen internationale Konkurrenz an. Die ebenfalls in der Klasse Prof. Bálint studierende Gemma Corrales gewann den 2. Preis.

Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre in Uelzen durchgeführt. Die jungen Teilnehmer - das Durchschnittsalter eines Ensembles darf 32 Jahre nicht überschreiten - müssen in dem Wettbewerb Werke verschiedener Komponisten präsentieren, wobei die Kompositionen des 1786 geborenen Friedrich Kuhlau den Schwerpunkt bilden.

 


Detmolder Professor ausgezeichnet

Fumito Nunoya, Gastprofessor für Marimba in der Schlagzeugklasse der Hochschule für Musik Detmold, hat den 1. Preis im Internationalen Wettbewerb "Libertango" gewonnen. Der Wettbewerb, der im Oktober dieses Jahres im italienischen Lanciano stattfand, kreist traditionell um die Musik des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Fumito Nunoya hatte in dem Wettbewerb gegen starke Konkurrenz der Fächer Klavier, Streichinstrumente, Saxophon und Bandoneon anzutreten.

 


Preise für Musikwissenschaftlerinnen

Beim Fakultätstag der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn am vergangenen Freitag, dem 9. Oktober, wurde das Musikwissenschaftliche Seminar Detmold/Paderborn gleich zweimal ausgezeichnet: Prof. Dr. Rebecca Grotjahn nahm den Preis für besondere Lehre entgegen, der in diesem Jahr erstmals durch die Fachschaften der Fakultät vergeben wurde. Gewürdigt wurde neben der Qualität ihrer Lehrveranstaltungen dabei besonders ihr Engagement für studentische Belange. Für ihre Doktorarbeit "Whiteman, Gershwin, Goodman: Grenzgänge(r) im amerikanischen Mainstream" wurde Frau Ildiko Keikutt mit dem Preis der Fakultät für herausragende Dissertationen geehrt. Die Arbeit wurde von Dr. Jürgen Arndt betreut, bisher Privatdozent am Musikwissenschaftlichen Seminar und seit dem 1. Oktober Professor an der Musikhochschule Mannheim.

 



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