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Wieder Grammys für Detmolder Tonmeister

Das Jahr 2010 brachte für die Detmolder Tonmeisterausbildung wieder einen reichen GRAMMY-Segen: In nicht weniger als drei Kategorien konnten sich die beiden Tonmeister Peter Laenger und Andreas Neubronner als Gewinner durchsetzen: Die Aufnahme der 8. Symphonie von Gustav Mahler, die von Laenger und Neubronner geleitet wurde, gewann in den Kategorien "Best Classical Album", "Best Engineered Album, Classcial" und "Best Choral Performance" jeweils die begehrte Auszeichnung. Die Symphonie wurde vom San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Tilson Thomas eingespielt.

Laenger und Neubronner studierten MItte der Siebziger Jahre in Detmold und arbeiten für das Stuttgarter Unternehmen "tritonus".

 

 


GFF-Wettbewerb: Lied

Auch in diesem Jahr richtet der Förderverein der HfM (GFF) wieder einen Wettbewerb für Studierende der Hochschule aus. Im Zentrum des Wettbewerbs stehen Lieder und Ensembles von Robert Schumann für eine Singstimme und Klavier (Duo-Wertung) sowie solistisch besetzte Ensembles bis Quartett mit Begleitung.

Die Vortragsdauer beträgt 15 bis 20 Minuten. Die Anmeldung wird erbeten über das Büro der Fachbereiche (fachbereiche@hfm-detmold.de). Nähere Informationen sind über Prof. Norbert Stertz (stertz@hfm-detmold.de) zu erhalten.

Die Preisgelder (2500 / 1500 / 1000 EUR) werden zur Verfügung gestellt von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Detmold sowie Dr. Brinkmann.

Termin: Mittwoch, 7. Juli 2010 im Brahms-Saal der Hochschule für Musik Detmold.

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2010.


Bläserstellen in Luzern und Taiwan

Philipp Hutter, der in der Klasse Prof. Max Sommerhalder Trompete studiert, hat das Probespiel für die Stelle eines Solotrompeters im Luzerner Sinfonieorchester gewonnen. Etwa zeitgleich erspielte sich die Studierende Tzu-Ching Huang der Klasse Prof. Norbert Sterz eine Stelle als stellvertr. Solohornistin im National Taiwan Symphony Orchestra. Wir gratulieren!


Paris-Aufenthalt möglich

Das Land Nordrhein-Westfalen besitzt mehrere Künstlerateliers in der Cité des Arts direkt am Seine-Ufer gegenüber der Kathedrale Notre Dame. Diese möblierten Ateliers können für die Dauer von 2 bis 6 Monaten auch an Studierende und Lehrende unserer Hochschule vermietet werden. Dabei müssen von den Nutzern nur die monatlichen Nebenkosten von ca. 300 EUR übernommen werden. Die Miete selbst ist frei.

Für das Sommersemester 2010 ist das Apartement noch nicht vergeben. Interessenten für einen Aufenthalt in Paris im kommenden Sommersemester melden sich bitte schnellstmöglich, bis spätestens 12.02. bei Caroline Reiser, Leiterin des Karrierezentrums, Tel.: 05231-308 0689, Mail: reiser@hfm-detmold.de.

 


Studienfonds OWL vergibt weitere Stipendien – jetzt bis 31.03.2010 bewerben!

Im Rahmen des NRW-Stipendienprogramms kann der Studienfonds OWL ab dem nächsten Wintersemester weitere Stipendien an leistungsstarke Studierende der Hochschule für Musik Detmold verleihen. Die genaue Zahl der Stipendien wird noch durch das Wissenschaftsministerium bekannt gegeben. Ziel ist es, besonders talentierte Studierende unabhängig von ihrem Einkommen zu fördern. Die Stipendiaten erhalten ein Jahr lang monatlich 300,- Euro, d.h. 3.600,- Euro pro Jahr. Dieser Förderbetrag wird möglich durch Landeszuschüsse aus dem NRW-Stipendienprogramm, bei dem privat eingeworbene Stipendiengelder von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen vom Land NRW in der Relation von 1:1 bezuschusst werden. 

Zusätzlich profitieren die Stipendiaten von einem einzigartigen ideellen Förderprogramm: Unternehmensbesichtigungen, Workshops, Bewerbungstrainings und Fachvorträge, Praktika, kulturelle Veranstaltungen, Stipendiatentreffen und auch Stipendiaten-Förderer-Veranstaltungen. 

Durch die Umstellung auf das NRW-Stipendienprogramm sind Bewerbungen nur noch zum jeweiligen Wintersemester möglich. Auch die Bewerbungsfrist wurde geändert: Interessierte können sich ab sofort und bis zum 31.03.2010 um ein Stipendium zum Wintersemester 2010/11 bewerben. Schülerinnen und Schüler, die zum Wintersemester 2010/11 ihr Studium an einer der am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen aufnehmen möchten, können sich ebenfalls bewerben und ihr Abiturzeugnis bis zum Sommer nachreichen.

Zusätzlich zu den Leistungs-Stipendien werden Stipendien für finanziell bedürftige Studierende und Studienanfänger vergeben (1.000 Euro pro Jahr). Den Stipendiaten wird für zwei Semester eine Förderrate von je 500,- Euro ausgezahlt.

Interessierte Studierende und Studieninteressenten können sich auf der Internetseite des Studienfonds OWL unter www.studienfonds-owl.de über die Bewerbungsmodalitäten informieren oder sich per Email an die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL, Frau Julia Buschmann, wenden: j.buschmann@studienfonds-owl.de. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2010.

 


Systembefragung der Lehrenden, der Verwaltung und der Hochschulleitung

In diesen Tagen geht die Systembefragung der HfM Detmold in eine neue Runde: Nach der Studierendenbefragung von 2008 werden nun die Lehrenden und Mitarbeiter zu ihrer Lehr- und Arbeitssituation befragt. Die anonyme Befragung erfolgt in Kooperation mit den Musikhochschulen Lübeck und Weimar und wird von einer externen Agentur gesteuert. Mit dem Ziel eines konsequenten Qualitätsmanagements soll aus den Ergebnissen eine Reihe von Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet werden - das Rektorat hofft daher auf rege Beteiligung an der Umfrage. 

Die Bögen werden per Post versendet bzw. über die Hauspostfächer verteilt und können bis zum 12. Februar an der Pforte Palais oder im CIS zurückgegeben werden.

 


Das Publikum entscheidet mit

Am 19. und 20. April 2010 findet an der HfM Detmold ein innovativ konzipierter Wettbewerb statt, für den sich nicht weniger 22 Studierende angemeldet haben.

Neben der künstlerischen Präsentation eines beliebigen Werkes werden die Teilnehmer das Publikum in dem Abschlusskonzert am 20. April an die gespielte Komposition heranführen. Das Votum des Publikums soll über einen der ausgesetzten Preise entscheiden:

1. Preis 3.000 EUR (vergeben von der Stiftung Standortsicherung)

2. Preis 2.000 EUR (vergeben von der Hochschulstiftung)

3. Preis 1.000 EUR (vergeben von der Hochschulstiftung).

Die Meldefrist ist Ende Januar abgelaufen.


Der Klang der Zwanziger

"Exportschlager" im wahrsten Sinne des Wortes bringen Studierende des Musikwissenschaftlichen Seminars Anfang Februar nach Paderborn: Unter der Leitung von Prof. Dr. Rebecca Grotjahn und Marleen Hoffmann haben die jungen Studierenden eine Ausstellung zur Musik und Kultur der 20er Jahre zusammengestellt. Unter dem Namen "Der Klang der 1920er Jahre" wird die Ausstellung vom 2. bis 28. Februar in der Universitätsbibliothek Paderborn zu sehen sein. An vier Stationen wird das politische Leben, die technischen Neuerungen, die Orte und Institutionen der Musikrezeption sowie exemplarisch einige Stars des musikalischen Lebens in dieser Zeit vorgestellt. Neben Schautafeln, auf denen die Hintergründe zu jedem Thema erläutert werden, sind außerdem Gegenstände aus dem Leben der 20er Jahre, zum Beispiel ein Grammophon, eine Wachswalze oder typische Accessoires der Dame zu sehen. An einer Hörstation können sich die Besucher einen Eindruck vom "Klang" der 20er Jahre machen. 

Die Ausstellung wird am 2. Februar um 18.00 Uhr mit einem Vortrag des Freiburger Musikwissenschaftlers Dr. Nils Grosch zum Thema "Kurt Weill und das kommerzielle Musiktheater der 1920er-Jahre" eröffnet.

 


Beckmann Domorganist in Mainz

Der an der Hochschule für Musik Detmold ausgebildete Daniel Beckmann wird neuer Domorganist am Hohen Dom in Mainz. Unter zahlreichen Bewerbungen aus dem In-und Ausland wurde Beckmann durch ein einstimmiges Votum einer prominent besetzten Orgelkommission gewählt. Er ist mit 29 Jahren damit der jüngste Domorganist Deutschlands. Beckmann wird Nachfolger des bisherigen Domorganisten Albert Schönberger (ebenfalls ehemaliger Schüler von Prof. Weinberger), der in den Ruhestand tritt. In seiner neuen Funktion wird Beckmann auch die neue große Domorgel konzipieren können, die der Mainzer Dom demnächst erhalten wird.

Beckmann (*1980) studierte an der HfM Detmold, wo er alle Examina (Kirchenmusik A, Künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen Orgel) mit Auszeichnung ablegte. Zu seinen Lehrern zählen Gerhard Weinberger (Orgel), als dessen Assistent er von 2004 bis 2007 an der Musikhochschule lehrte, und Tomasz A. Nowak (Orgelimprovisation). Zahlreiche Meisterkurse in allen Bereichen der Kirchenmusik ergänzen diese Ausbildung. 2005 wurde Beckmann mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet und in die 50. Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler" aufgenommen. 2009 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Saint-Maurice d'Agaune (Schweiz). Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn bereits zu bedeutenden Orgeln und Festivals (Passauer Dom, Hedwigskathedrale und Konzerthaus Berlin, Schlosskirche Altenburg, Philharmonie Kaliningrad und Moskau, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern u. a.). Beckmanns besonderes Interesse gilt der Interpretation der deutsch-romantischen Orgelmusik sowie der Werke Johann Sebastian Bachs. Diese Arbeit wird auch durch die Gründung und künstlerische Leitung des Ensembles "Deutsche Vocal-Concertisten" dokumentiert. Diverse CD- und Rundfunk-Produktionen runden seine künstlerische Tätigkeit ab. Seit 2006 ist Daniel Beckmann Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Paderborn mit Dienstsitz an der Sankt Johannes Baptist Gemeinde in Paderborn. Zudem hatte er seit 2008 einen Lehrauftrag im Fach Orgel an der Universität Paderborn.


Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und Studentenwerk loben Hochschule für Musik Detmold

In einem 248 Seiten starken Bericht über die Verwendung der Studienbeiträge, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk gerade vorgelegt hat, gehen die beiden renommierten Institutionen mit den 33 Hochschulen des Landes NRW hart ins Gericht. In dem Bericht wird deutlich, dass lediglich fünf bis sechs Prozent der Studierenden an den Universitäten und Fachhochschulen meinen, die Kommunikation habe sich seit Einführung der Studienbeiträge verbessert.
Lediglich von den Kunst- und Musikhochschulen wird in dem Bericht, den das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW im April 2009 in Auftrag gegeben hatte, ein positiveres Bild gezeichnet. Hervorgehoben unter letzteren wird ausdrücklich die Hochschule für Musik Detmold - hier habe die offene Kommunikation zwischen den Studierenden und der Hochschulleitung das Gesprächsklima befruchtet und das soziale Leben an der Hochschule positiv verändert.
Auch mit den Mitwirkungsmöglichkeiten in den leitenden Gremien seien die Studenten an den Universitäten - so die Gutachter - fast durchgängig unzufrieden; die durchschnittliche Bewertung auf der 6‐stufigen Skala liege dort bei 5,0. Bei den Fachhochschulen ist das Bild nur geringfügig besser, hier liegt die mittlere Bewertung bei 4,2. Die positiven Bewertungen (Mittelwert: 2,0) für die Kunst‐ und Musikhochschulen beziehen sich - so der Bericht - lediglich auf die Kunstakademie Münster und abermals die Hochschule für Musik Detmold. Sie wird in Bezug auf Beispiele guter Praxis in dem umfangreichen Bericht mehr als einmal genannt: So unterstreichen die Gutachter beispielsweise, dass in Detmold den Rückmeldeunterlagen ein Flyer beigelegt wird, der über die Erhebung und Verwendung der Studienbeiträge informiert. Der Flyer selbst - so die Hochschulleitung - wurde natürlich nicht aus Studienbeiträgen finanziert - Einfühlungsvermögen und Augenmaß zahle sich letztlich aus.


Bertolini in Serbien erfolgreich

Gabriele Bertolini, Student der Hochschule für Musik Detmold aus der Flötenklasse Prof. János Bálint, hat beim Internationalen Flötenwettbewerb "Anton Eberst"  im serbischen Novi Sad den 2. Preis errungen.

 


Gesangsstudentin ausgezeichnet

Der Gesangsstudentin Anna Bineta Diouf wurde von einer renommierten Fachjury im November 2009 ein Stipendium der Stendaler "Jütting-Stiftung" in Höhe von 7.000 EUR zuerkannt. Anna Bineta Diouf wurde 1987 in Köln geboren und studiert seit 2006 Gesang und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Sabine Ritterbusch. Mehrmals war sie Preisträgerin des Landes- bzw. Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert". 2007 erhielt sie im Rahmen der "Lotte-Lehmann-Woche" den Förderpreis der Stadt Perleberg, im Sommer 2008 war sie Finalistin des Wettbewerbs um den "GWK-Förderpreis". In vielen Produktionen der Hochschule für Musik Detmold war Anna Bineta Diouf zu hören und zu sehen; im Juni 2008 debütierte sie am Landestheater Detmold als Flosshilde in Wagners Rheingold.

In dem Stipendium der "Hans-und-Eugenia-Jütting-Stiftung" sind Konzerte in Stendal und anderen Städten enthalten. In Deutschland und Polen unterstützt die Stiftung junge Musikstudierende, in Stendal rettete sie die Katharinenkirche, in der Hans Jütting einst konfirmiert wurde, vor dem endgültigen Verfall.

 


Detmolder Hochschullehrer als Kulturbotschafter in Venezuela

José Antonio Abreu, der geistige Vater des spektakulären venezolanischen Jugendorchesterprojektes, hat den Detmolder Hochschullehrer und Trompeter Prof. Max Sommerhalder gebeten, bei der künstlerisch-pädagogischen Aufbauarbeit des berühmten Musikprojektes behilflich zu sein. Prof. Sommerhalder, der auch in Südamerika ein hohes Renommee genießt, wird in den kommenden Jahren in Venezuela hochbegabte junge Orchestermusiker unterrichten.

Das System der Jugend- und Kinderorchester von Venezuela erhielt 1993 den Internationalen Musikpreis der UNESCO. 1998 wurde Abreu von der UNESCO zum Botschafter für den Frieden ernannt, und 2001 war er einer der Träger des Alternativen Nobelpreises.

 


Wettbewerbserfolg in Uelzen

Vier Studierende der Hochschule für Musik Detmold aus der Flötenklasse Prof. János Bálint  haben beim 13. Internationalen Kuhlau-Wettbewerb den 1. Preis errungen. Das "Quertett Detmold", wie sich die Studierenden Iago Larino Rodal, Jagoda Sudujko, Sarah Pascher und Ágnes-Klára Sándor in Anspielung auf ihr Instrument nennen, traten gegen internationale Konkurrenz an. Die ebenfalls in der Klasse Prof. Bálint studierende Gemma Corrales gewann den 2. Preis.

Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre in Uelzen durchgeführt. Die jungen Teilnehmer - das Durchschnittsalter eines Ensembles darf 32 Jahre nicht überschreiten - müssen in dem Wettbewerb Werke verschiedener Komponisten präsentieren, wobei die Kompositionen des 1786 geborenen Friedrich Kuhlau den Schwerpunkt bilden.

 


Vokaloktett ausgezeichnet

Das Vokaloktett der Hochschule für Musik Detmold, das sich unlängst der Detmolder Öffentlichkeit in Konzerten vorgestellt hat, setzte sich beim Landesentscheid des 8. Deutschen Chorwettbewerbs in Bonn in der Kategorie "Vokalensemble Klassik" gegen starke Konkurrenz durch und wurde zum Bundeswettbewerb in Dortmund zugelassen. Beim Preisträgerkonzert in der Aula der Universität Bonn trugen die acht Detmolder Sängerinnen und Sänger vor 800 Zuhörern zwei romantische Chorsätze vor: "All meine Herzgedanken" (Johnannes Brahms) und "Es waren zwei Königskinder" (Max Reger).


Kooperation mit dem Mahler Chamber Orchestra

Das Orchesterzentrum NRW, vertreten durch seinen Vorstandsvorsitzenden und Rektor der Detmolder Musikhochschule Prof. Martin Christian Vogel, hat am 29. Oktober 2009 einen wichtigen Vertrag unterzeichnet: Das renommierte Mahler Chamber Orchestra wird in unmittelbarer Nähe zum Orchesterzentrum in Dortmund seinen Stützpunkt für Mitteleuropa einnehmen. Der Vertrag zielt auf eine gemeinsame Weiterentwicklung der deutschen und internationalen Orchesterkultur und kommt den Musikhochschulen in Essen, Köln, Düsseldorf und Detmold zugute, die das Orchesterzentrum tragen.

In Zukunft sollen Mitglieder des Kammerorchesters als Dozenten für Workshops und andere Veranstaltungen eingeladen werden. Einmal im Jahr soll ein Konzert stattfinden, in dem das Orchester unter der Leitung eines renommierten Dirigenten mit Studierenden des Orchesterzentrums ein Programm einstudiert. Aufführungen an einem oder mehreren der beteiligten Hochschulstandorte sollen folgen. Hervorragende Studierende können nach bestandenem Probespiel vom Orchester eingeladen werden, weitere Konzertprojekte als Gast mitzuspielen. 


Stiftung Studienfonds OWL vergibt Stipendien

149 Studierende der fünf staatlichen Hochschulen in OWL wurden am 27. Oktober 2009 mit einem Stipendium der Stiftung Studienfonds OWL ausgezeichnet. Erstmals wurden zum Wintersemester 2009/10 Stipendien im Rahmen des NRW-Stipendienprogramms vergeben, durch das besonders begabte Studierende durch Mittel von Unternehmen und Institutionen sowie durch Mittel das Landes NRW gefördert werden. Unter den Studierendem waren auch Musikerinnen und Musiker der HfM Detmold.

Die Stipendien wurden im Rahmen einer Feierstunde im neuen Multifunktionshörsaal der Universität Paderborn durch den Vorstand der Stiftung Studienfonds OWL vergeben: Rektor Prof. Vogel überreichte den Detmolder Stipendiaten Katrin Endrikat, Andreas Henrichmann, Rieko Hosokawa, Sonja Klein, Robin Porta und Thomas Wypior persönlich ihre Urkunden. Die Moderation übernahm Julia Buschmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL. Einen festlichen Charakter verliehen dem Abend vier Studierende und Stipendiaten der Hochschule für Musik Detmold mit stimmungsvollen Musikbeiträgen von Bach, Turina und Piazolla.

Die neuen Stipendiaten im Wintersemester 2009/10 verdanken ihre Stipendien den Spenden von über 50 Kommunen, Kreisen, Unternehmen, Stiftungen und Vereinen aus Ostwestfalen-Lippe, die sich durch Kooperationen mit der Stiftung Studienfonds OWL sehr engagiert für die Förderung junger begabter und sozial engagierter Studierender einsetzen. Über die finanzielle Unterstützung hinaus werden den Stipendiaten vom Studienfonds OWL und den fördernden Unternehmen und Institutionen zahlreiche Veranstaltungen angeboten, um die Stipendiaten ideell zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Wintersemester 2009/10 erstmalig ein landesweites Stipendienprogramm gestartet. Mit diesem Programm unterstützt das Innovationsministerium die Hochschulen im Land dabei, Stipendiengelder für Studierende bei privaten Geldgebern einzuwerben. Ziel ist es, besonders begabte Studierende in NRW nachhaltig zu unterstützen und zu fördern und zum Aufbau einer Stipendienkultur an den Hochschulen und in der Gesellschaft beizutragen. Dabei knüpft das Landesstipendienprogramm stark an die Zielsetzung und Unternehmungen des Studienfonds OWL an.


Detmolder Professor ausgezeichnet

Fumito Nunoya, Gastprofessor für Marimba in der Schlagzeugklasse der Hochschule für Musik Detmold, hat den 1. Preis im Internationalen Wettbewerb "Libertango" gewonnen. Der Wettbewerb, der im Oktober dieses Jahres im italienischen Lanciano stattfand, kreist traditionell um die Musik des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Fumito Nunoya hatte in dem Wettbewerb gegen starke Konkurrenz der Fächer Klavier, Streichinstrumente, Saxophon und Bandoneon anzutreten.

 


Studierende aus 47 Ländern

Mit den zum Wintersemester eingeschriebenen Studierenden hat die Detmolder Hochschule für Musik nun Vertreter aus nicht weniger als 48 Ländern der Erde, und zwar aus Argentinien, Armenien, Australien, Belgien, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, China (VR), Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Indonesien, Iran, Israel, Italien, Japan, Kasachstan, Kirgisien, Kolumbien, Korea, Republik, Lettland, Litauen, Mazedonien, Mexiko, Moldau, Neuseeland, Österreich, Peru, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Serbien, Serbien und Montenegro, Spanien, Taiwan, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Venezuela.

Den größten Anteil bilden die 417 deutschen Studierenden. Aus Europa kommen insgesamt 563 Studierende, aus Asien 152.


Preise für Musikwissenschaftlerinnen

Beim Fakultätstag der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn am vergangenen Freitag, dem 9. Oktober, wurde das Musikwissenschaftliche Seminar Detmold/Paderborn gleich zweimal ausgezeichnet: Prof. Dr. Rebecca Grotjahn nahm den Preis für besondere Lehre entgegen, der in diesem Jahr erstmals durch die Fachschaften der Fakultät vergeben wurde. Gewürdigt wurde neben der Qualität ihrer Lehrveranstaltungen dabei besonders ihr Engagement für studentische Belange. Für ihre Doktorarbeit "Whiteman, Gershwin, Goodman: Grenzgänge(r) im amerikanischen Mainstream" wurde Frau Ildiko Keikutt mit dem Preis der Fakultät für herausragende Dissertationen geehrt. Die Arbeit wurde von Dr. Jürgen Arndt betreut, bisher Privatdozent am Musikwissenschaftlichen Seminar und seit dem 1. Oktober Professor an der Musikhochschule Mannheim.

 


Bach-Gesamteinspielung ausgezeichnet

Der Detmolder Professor für künstlerisches Orgelspiel und Leiter der Kirchenmusikabteilung der Hochschule für Musik ist mit dem diesjährigen "Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet worden: Gerhard Weinberger wurde für seine Gesamteinspielung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs geehrt, die er in den vergangenen Jahren an 23 historischen Orgeln bei dem Label "cpo" produziert hat.
Die preisgekrönte Gesamteinspielung umfasst nicht nur den etablierten Werkkanon, sondern stellt auch zahlreiche Kompositionen "zweifelhafter Echtheit" erstmals zur Diskussion. Weinberger hat diese Werke nahezu ausschließlich auf Instrumenten aus Bachs Wirkungskreis in Thüringen und Sachsen eingespielt - neben den berühmten Silbermann-Orgeln in Freiberg und Dresden auch vergessene Kleinode, wie etwa in Mechterstädt und Büßleben. 

Der Schallplattenpreis ehrt gleichzeitig eine zweite Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg in Detmold lehrte: Prof. Dr. Werner Czesla, länger als 30 Jahre spiritus rector der Detmolder Tonmeisterausbildung, fungierte bei der preisgekrönten Einspielung als leitender Tonmeister.

 


Digitales Vorlesungsverzeichnis

Das neue digitale Vorlesungsverzeichnis "Lehre - Studium - Forschung" (LSF) ist ab sofort im Internet einsehbar. Detaillierte Informationen zum Inhalt und Gebrauch finden sich unter www.hfm-detmold.de/studium/lehrveranstaltungen.



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