News

Christina Brabetz Gewinnerin des tonali Grand Prix

Die an der Detmolder Musikhochschule studierende Geigerin Christina Brabetz ist die Gewinnerin des Wettbewerbes "tonali Grand Prix", der Ende August zum ersten Mal in Hamburg ausgetragen wurde. Vor einer hochkarätigen Jury hatten sich 12 ausgewählte Teilnehmer im Alter bis zu 21 Jahren vorgestellt, um sich um den mit 10.000 EUR dotierten Grand Prix zu bewerben. Zu dem Ehrenkomitee des Wettbewerbs gehören u. a. David Geringas, Paavo Järvi und Mischa Maisky. Der Ehrenpräsident ist Christoph Eschenbach.
Die junge Geigerin Christina Brabetz wurde 1993 in Namibia als zweites Kind einer Familie deutscher Abstammung geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Geigenspiel und erhielt ihren ersten Unterricht bei Jack de Wet in Kapstadt. Christina Brabetz besuchte dort die Deutsche Schule und erspielte sich bei regionalen Wettbewerben unzählige Medaillen und Auszeichnungen in aufeinanderfolgenden Jahren. Mit 10 Jahren nahm sie zum ersten Mal am nationalen Wettbewerb teil und erspielte sich im Finale den 1. Preis in der Junior-Abteilung Streichinstrumente sowie die Auszeichnung "Most Promising Candidate". Ihr erster Soloauftritt mit Orchester folgte mit 11 Jahren bei dem Nationalen Konzertfestival. In den nächsten zwei Jahre folgten zahlreiche landesweite Einladungen, denen Christina Brabetz Folge leistete, während sie sich gleichzeitig bei den jeweils alljährlichen nationalen Wettbewerben weiterhin die Hauptpreise erspielte. Mit 13 Jahren bestand sie an an der Hochschule für Musik in Detmold die Aufnahmeprüfung in die Violinklasse Prof. Thomas Christian mit Punktehöchstzahl und bekam dadurch ein Stipendium. Gleichzeitig wurde sie auch an der  Privatuniversität in Wien aufgenommen. Zusammen mit Thomas Christian spielte sie seither Duo-Abende in mehreren europäischen Ländern. Im Januar 2010 stelte sich Christina Brabetz als Solistin im Konzert zum Neuen Jahr mit dem Detmolder Hochschulorchester die "Carmen-Fantasie" von Sarasate vor und feierte bei Publikum und Presse einen großen Erfolg. Christina Brabetz spielt auf einer Paolo Antonio Testore Violine aus Mailand, die ihr von Prof.Thomas Christian zur Verfügung gestellt wird.

Vor dem Detmolder Konzertpublikum wird die junge Ausnahmekünstlerin am 22. Oktober 2010 auftreten: Der Westdeutsche Rundfunk wird an diesem Tag drei Stunden lang live aus dem Konzerthaus ein öffentliches Konzert mit Studierenden der Hochschule übertragen. Der Eintritt wird frei sein.


Drei Tage Musikstudent Violine und Violoncello

Die Hochschule für Musik Detmold öffnet für drei Tage ihre Pforten: Junge, hochbegabte Musikerinnen und Musiker können vom 24. bis 26. September 2010 hinter die Kulissen professioneller Musikausbildung blicken und die neuen Detmolder Professoren Koh Gabriel Kameda (Violine) und  Alexander Gebert (Violoncello) kennen lernen. 

Theoretische Nebenfächer, Gehörbildung und Karriereberatung stehen ebenfalls auf dem Programm. 

Und das Ganze ohne Studien- oder Kursgebühren!

Bitte bis zum 17. September 2010 mit kurzem künstlerischen Lebenslauf anmelden unter fachbereiche@hfm-detmold.de.

Wegen Unterkunft können Sie sich mit dem AStA der Hochschule in Verbindung setzen: asta@hfm-detmold.de

 

Für Studienbewerber in den Fächern Violine und Violoncello findet am 27. September 2010 eine zusätzliche Aufnahmeprüfung statt. 

 


Zwei neue Hochschullehrer in Detmold

Die Hochschule für Musik Detmold kann zwei neue Kollegen in dem Kreis ihrer Lehrer begrüßen: Für das Fach Viola wird Prof. Christophe Desjardins und für die Künstlerische Liedbegleitung Prof. Manuel Lange verantwortlich zeichnen.

Prof. Desjardins wurde 1962 in Caen geboren. Im Alter von 20 Jahren kam er auf das Conservatoire National Supérieur de Musique, in die Klasse von Serge Collot. 1985 wechselte er an die Hochschule der Künste Berlin zu Bruno Giuranna, gewann ein Jahr später den Internationalen Wettbewerb "Maurice Vieux" und wurde Solo-Violist am Théâtre de la Monnaie in Brüssel. 1990 wurde er Mitglied des Ensemble InterContemporain. 1995 nahm Dejardins Luciano Berios Sequenza VI für die DGG auf. Dessen Werk "Alternatim" brachte Desjardins 1997 in Amsterdam zur Welturaufführung: Konzerte in der Carnegie Hall und bei den Salzburger Festspielen folgten. Neben den zahlreichen Uraufführungen engagierte sich Desjardins in der Folgezeit an zahlreichen Hochschulen als Lehrer, u. a. an der Julliard School, New York. 

 

Der 1968 in Berlin geborene Pianist Manuel Lange studierte Klavier bei Oleg Maisenberg in Stuttgart und bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin. Ferner nahm er regelmäßig an den Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil. Er gewann den 1. Preis für Klavierbegleitung beim internationalen Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb „Das Lied“ 1997 sowie den Sonderpreis für die beste Klavierbegleitung beim Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb 1998 in Passau, außerdem das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin und den Hanns-Eisler-Preis an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Nach einer sechsjährigen Tätigkeit als Solorepetitor an der Komischen Oper Berlin wurde er mit Beginn des Wintersemesters 2005/06 als Gesangsrepertoire-Professor an die Universität der Künste Berlin berufen. Im Jahr 2006 gründete er zusammen mit dem Bariton Sebastian Noack, mit dem ihn eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet,  die Berliner Konzertreihe "Meisterlied", welche sich in erster Linie dem deutschen romantischen Kunstlied widmet. Mit der Sopranistin Anne Schwanewilms zusammen gab Manuel Lange Liederabende im Concertgebouw Amsterdam, in der Dresdner Semperoper, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, im Teatro del Liceo in Barcelona, in der Opéra du Rhin  in Straßburg und in der Oper Frankfurt. Weiterhin trat er als Liedbegleiter von Mojca Erdmann, Maria Bengtsson, Lothar Odinius, Stella Doufexis, Anna Korondi, Hermine May und Dagmar Schellenberger auf. Eigene Meisterkurse für Liedgestaltung und die Begleitung bei Gesangs-Meisterkursen (Brigitte Fassbaender, Mirella Freni, Francisco Araiza, Roman Trekel) ergänzen seine Arbeit. Neben seiner Liedtätigkeit widmet sich Manuel Lange in letzter Zeit wieder vermehrt dem Solo-Repertoire, so war er in der letzten Saison mit der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth mit Beethovens 4. Klavierkonzert zu hören und spielte mit dem Jungen Ensemble Berlin sowie mit der Jungen Philharmonie Erlangen Griegs Klavierkonzert.


Preisträger des GFF-Wettbewerbs

 

Beim Kammermusikwettbewerb der GFF 2010 für Gesang bzw. Gesangsensemble mit Liedern von Robert Schumann wurden in einem öffentlichen Wertungsspiel am Mittwoch, 7. Juli 2010, die Preisträger ermittelt: 1. Preise in Höhe von jeweils 1500 EUR wurden dem Duo Cosima Henseler (Sopran) und Sandra Urba (Klavier) sowie dem Duo Marina Herrmann (Sopran) und Thomas Wypior (Klavier) zuerkannt. 2. Preise in Höhe von 1000 EUR gingen an das Vokalquartett Maria Pönicke (Sopran), Julia Spies (Sopran), Jennifer Reineke (Alt), Janina Hollich (Alt) mit dem Pianisten Jan Croonenbroeck sowie an Jens Ola Persson (Bariton) und Triantafyllos Liotis (Klavier).

Die Preisgelder wurden zur Verfügung gestellt von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfM Detmold sowie von der Firma Kiesow Dr. Brinkmann GmbH & Co. KG.

 


Superbilanz der Trompetenklasse

Philipp Bölk, Student von Prof. Max Sommerhalder und Hans-Joachim Knoke an der Detmolder HfM, gewann das Probespiel für die Stelle eines stellvertretenden Solotrompeters im Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern. Am selben Vormitttag erspielte sich sein Klassenkamerad Simon de Klein die Solotrompeterstelle im Gürzenich-Orchester Köln.


DAAD-Preis

Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 2010 geht an die Studierende Soyoung Park, die in der Flötenklasse Prof. Hans-Jörg Wegner studiert.

Mit diesem Preis werden ausländische Studierende ausgezeichnet, die sich durch besondere Studienleistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben und sich im 5. oder 6. Studiensemester befinden. 

Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld  in Höhe von € 1.000 verbunden. Die Übergabe des Preises erfolgt  im Rahmen der Immatrikulationsfeier am Montag, 4. Oktober 2010, um 11 Uhr  im Brahms-Saal des Palais.

 


Ergebnisse der Systembefragungen liegen vor

Nach dem bislang eine studentische Veranstaltungsbe-     wertung des Einzelunterrichts sowie des Gruppenunterrichts und eine Systembefragung der Studierenden zu ihren Studienbedingungen stattgefunden hat, hat das Rektorat im vergangenen Wintersemester die Lehrenden und Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zu ihrer Lehr- und Arbeitssituation an unserer Hochschule befragt.
Die anonyme Befragung erfolgte in Kooperation mit den Musikhochschulen Lübeck und Weimar und wurde von einer externen Agentur durchgeführt. Insgesamt 111 Personen haben sich an der Systembefragung beteiligt, das entspricht einer Rücklaufquote von 33%.
Sämtliche Ergebnisse der Evaluation liegen zur Einsichtnahme bereit. Nähere Informationen sind auf der Website der Hochschule zu erhalten.

Mit dem Ziel eines konsequenten Qualitätsmanagements werden in den nächsten Monaten aus den Ergebnissen der Evaluation die nun erforderlichen Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet.


OWL Stipendium widerlegt Märchen von der Akademiker-Präferenz

Eine aktuelle Umfrage der Stiftung Studienfonds OWL hat ergeben, dass 57,4% der geförderten Studierenden der Stiftung Studienfonds OWL aus einer Nicht-Akademiker-Familie stammt. Die Umfrage hat sich an die Studierenden gerichtet, die seit dem WS 2009/10 ein Leistungsstipendium im Rahmen des NRW-Stipendienprogramms erhalten; d. h. diejenigen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die vom Studienfonds OWL im Rahmen eines Bedürftigkeits-Stipendiums gefördert werden, waren ohnehin an der Umfrage nicht beteiligt.  

Auffällig ist, dass dieses Ergebnis an den Universitäten (Universität Bielefeld und Universität Paderborn), den Fachhochschulen (Fachhochschule Bielefeld und Hochschule Ostwestfalen-Lippe) sowie der Hochschule für Musik Detmold nahezu übereinstimmt. 


Fagottisten erfolgreich

Die Studentin Mei-Chu Lai aus der Fagott-Klasse Prof. Tobias Pelkner hat das Probespiel um eine Praktikantenstelle im Orchester Nordhausen/Sondershausen gewonnen. 

Mauricio Wayar - ebenfalls Klasse Prof. Pelkner - hat Mitte Juni das Probespiel an der "Herbert von Karajan Akademie" gewonnen und kann dementsprechend künftig wertvolle künstlerische Erfahrungen als "Akademist" mit den Berliner Philharmonikern sammeln.

 


Stipendien für Harfenistin

Hanna Rabe, Studentin der Harfenklasse Prof. Godelieve Schrama, hat Stipendien für einen Studienplatz an der Aspen International Music Festival and School und ab September für einen Studienplatz an der Guildhallschool in London erworben. Im Rahmen des Aspen Music Festivals (Colorado) werden junge Musiker aus aller Welt, die das Bewerbungsverfahren bestehen, eingeladen, um an der Aspen Music School teilzunehmen. Dort werden sie von renommierten Musikern betreut und erhalten die Möglichkeit, mit ihnen zu musizieren. Im Rahmen des Aspen-Stipendiums wird Hanna Rabe Unterricht bei Nancy Allen, Soloharfenistin des New York Philharmonic und Professorin für Harfe an der "Julliard School" in New York, und bei Deborah Hoffman, Soloharfenistin des Metropolitan Opera Orchestra in New York, erhalten.

 


Musikvermittlerin in der Elbphilharmonie

Kathrin Bonke, Studierende des Master-Studienganges Musikvermittlung / Konzertpädagogik / Musikmanagement an der Detmolder Hochschule betreut ab sofort das Format "Zukunftsmusik" der Elbphilharmonie. Neben ihrer Tätigkeit für das renommierte Hamburger Projekt arbeitet sie als Konzertpädagogin am Theater Lübeck und für die Philharmonie Jena, das Konzerthaus und die Staatsoper Berlin und den Musikverein Wien, wo sie gerade 12 Kinderkonzerte zusammen mit einer weiteren Absolventin des Detmolder Studienganges gestaltet hat.


Schmidt erhält Stipendium

Kai Schmidt, Schulmusik-Studierender in Detmold, hat ein Stipendium für einen Meisterkurs mit Prof. Gunnar Eriksson aus Göteburg erhalten. Der Kurs ist eingebunden in das 2. Europäische Chorforum für junge Komponisten, das im Herbst in Ochsenhausen stattfindet. Schmidt hat sich mit einem Arrangement eines Klavierliedes für 8-stimmigen Chor beworben. Sein Arrangement wird am letzten Tag durch das Orpheus Vokalesemble aufgeführt. Dozenten des Kurses sind Komponisten, Arrangeure und Dirigenten: neben Gunnar Eriksson Thomas Jennefelt aus Stockholm, Wolfram Buchenberg aus München und Lone Larsen aus Stockholm.

Schmidt studiert im 6. Semester Schulmusik (Hauptfach Orgel bei Prof. Nowak) und Chemie (an der Universität Paderborn). Er war mehrfach Preisträger bei "Jugend Komponiert" sowie beim Bundeswettbewerb Komposition (2006 und 2007) und wurde 2007 mit dem Förderpreis "Junge Kunst im Hochstift" ausgezeichnet.


Probespiele gewonnen

Drei Studierende der Trompetenklasse der Detmolder Hochschule für Musik haben sich in den vergangenen Tagen erfolgreich gegen die Konkurrenz durchgesetzt: Akio Ogawa Müller hat sich eine Festanstellung als Solotrompeter im Orchester des Landestheaters Detmold erspielt. Philipp Bölk gewann das Probespiel für eine Praktikantenstelle als Solotrompeter beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder), und Simon de Klein setzte sich gegen zahlreiche Bewerber für einen Jahresvertrag als 2./3. Trompeter mit der Option auf eine Festanstellung bei den Bielefelder Philharmonikern durch. Alle drei Trompeter studieren in der Klasse von Prof. Max Sommerhalder und Hans-Joachim Knoke.


Zweimal Ensemble Modern

Zwei Studierende der Detmolder Hochschule haben eine wichtige Hürde in ihrer professionellen Laufbahn genommen: Deepa Goonetilleke, Studierende der Hornklasse Prof. Norbert Stertz, und Alberto Carnevale Ricci, Pianist der Klasse Prof. Alfredo Perl, haben nach einem Probespiel begehrte Praktkumsstellen beim Frankfurter "Ensemble Modern" gewonnen. Gratulation!


Detmolder Akkordeonist vorn

 

Jaroslaw Galuszka, Studierender der Akkordeonklasse Grzegorz Stopa an der HfM Detmold, wurde in den Wiener "Verein für Talenteförderung" (VICO) aufgenommen. Im Anschluss an sein erfolgreiches Solodebut im Wiener Bösendorfersaal wurde dabei Galuszka der erste Stipendiat einer neu eingerichteten Stiftung, die ihm unter anderem ein Instrument im Wert von 12.000 Euro finanzieren wird.


Detmold erfolgreich

Evgeni Trambev, Student  der Hornklasse Prof. Norbert Stertz, und die Harfenistin Valeska Gleser, die bei Frau Prof. Godellieve Schrama studiert, haben das Praktikantenprobespiel an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg gewonnen.


Probespiel-Erfolge Fagott

Die beiden Fagottisten Carl-Sönje Montag und Hajime Shuto, die beide unter der Ägide von Prof. Helman Jung an unserer Hochschule studiert haben, sind bei Probespielen in renommierten Orchestern erfolgreich gewesen:  Montag hat das Probespiel  für die Stelle des koordinierten Solo-Fagottisten an der Oper Oslo gewonnen, und Hajime Shuto gewann das Probespiel um die Stelle des koordinierten Solofagottisten im Orchester der Stadt Kyoto.


Erfolg für jungen Oboisten

Der Oboist Salvatore Perri, der in der Klasse Prof. Jószef Kiss an der Hochschule für Musik Detmold studiert, ist beim "XXIV Premio Lilian Caraian per la Musica da Camera" im italienischen Triest ausgezeichnet worden und hat ein Stipendium erhalten.


Fünf neue Hochschullehrer

 

Die Hochschule für Musik Detmold kann ab dem Wintersemester 2010 fünf neue Kollegen in dem Kreis ihrer Instrumentallehrer begrüßen: Für das Fach Violine werden Prof. Elina Vähälä-Gothoni und Prof. Koh Gabriel Kameda verantwortlich zeichnen, und Klavierkammermusik wird von dem Pianisten Prof. Peter Orth unterrichtet. Das Fach Posaune wird Prof. Otmar Strobel übernehmen, und die Professur für Violonello wird in die Hände von Prof. Alexander Gebert gelegt.

 

Elina Vähälä wurde 1975 in den USA geboren und wuchs in Finnland auf. Im Alter von drei Jahren begann sie Violine zu spielen, und zwar am Lahti Conservatory. Sie studierte bei Zinaida Gilels, Ilja Grubert und Pavel Vernikov an der Kuhmo Violin School und von 1994 bis 1999 an der Sibelius Academy bei Tuomas Haapanen. Seit 1998 wurde sie auch von Ana Chumachenko in München unterrichtet. Seit ihrem Debüt als Solistin mit der Sinfonia Lahti im Alter von 12 Jahren ist sie diesem Orchester besonders verbunden, aber auch dem English Chamber Orchestra, mit dem sie immer wieder weltweit gastiert. Schon im Alter von 15 Jahren war sie Preisträgerin des Lipinsky-Wieniawski-Wettbewerbs in Lublin (Polen), 1999 gewann sie die Young Concert Artists International Auditions New York und 2000 den Joseph Joachim-Violinwettbewerb in Hannover. Sie spielte die Uraufführungen von Aulis Sallinens Chamber Concerto und Curtis Curtis-Smith’s Double Concerto, beide für sie und den Pianisten und Dirigenten Ralf Gothóni geschrieben. Sie spielte auch die skandinavische Erstaufführung von John Coriglianos Violinkonzert "The Red Violin". Als Kammermusikerin musiziert sie mit Partnern wie Juri Bashmet, Ana Chumachenko, Patrick Gallois, Itamar Golan, Ralf Gothóni, Ivry Gitlis, Bruno Giuranna, Jan-Erik Gustafsson, Steven Isserlis, Frans Helmerson und mit dem Orion String Quartet. Vähälä spielt eine Stradivari-Violine aus dem Jahr 1678, die ihr von den Finnish Cultural Foundation zur Verfügung gestellt wird.

 

Koh Gabriel Kameda wurde in Deutschland geboren und studierte bei Josef Rissin an der Hochschule für Musik Karlsruhe und bei Pinchas Zukerman an der Manhattan School of Music. Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise, vor allem seit dem Gewinn des Henryk Szeryng-Wettbewerbes in Mexiko 1997 dehnten sich seine Aktivitäten weltweit aus. Sein Debut gab der Geiger im Alter von 13 Jahren mit dem Violinkonzert Nr. 5 von Henri Vieuxtemps und dem Baden-Badener Sinfonieorchester, seitdem spielt er in den Konzertsälen Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas und trat mit verschiedenen renommierten Ensembles und Orchestern auf, darunter die Staatskapelle Dresden, die Berliner Sinfoniker, das Sinfonieorchester des Südwest-Rundfunk,  der ORF, des BRT (Belgien), das Osaka Symphony Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra, Züricher Kammerorchester, Kölner Kammerorchester, National Symphony of Ireland, Mexican Symphonic State Orchestra, die Philharmonica Hungarica, die Hamburger Symphoniker, das Tokyo Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Tokyo Metropolitan Orchestra und Athens State Orchestra. Einer Fernsehserie, produziert vom japanischen Fernsehsender NHK, in der er als Schauspieler auftrat und auch den Soundtrack einspielte, folgten 1990 Debutkonzerte in Tokyo (Suntory Hall) und Osaka (Symphony Hall). Im Jahre 2000 spielte er in der Suntory Hall nicht weniger als fünf mal vor ausverkauftem Haus. Im Jahre 1993, ein Jahr vor Witold Lutoslawskis Tod, führte Kameda unter dessen Leitung das Werk "Chain II" auf; dabei entstand auch der letzte Live-Mitschnitt des Komponisten. 1994 wurde Kameda von Pinchas Zukerman als "Surprise Guest" in Tel Aviv vorgestellt und spielte unter dessen Leitung das Tschaikovsky-Violinkonzert mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Eines der Projekte, die Kameda besonders am Herzen liegen, sind seine Konzerte in Krankenhäusern. Über seinen langjährigen Einsatz auf diesem Gebiet filmte TV Tokyo eine einstündige Dokumentation. Im April 2002 brachte Kameda das Violinkonzert von Louis Gruenberg (ursprünglich in Auftrag gegeben und aufgenommen von Jasha Heifetz im Jahr 1945) in Japan mit dem New Japan Philharmonic unter Gerard Schwarz zur Uraufführung. Von 2004 bis 2009 unterrichtete Koh Gabriel Kameda an der Zürcher Hochschule.

 

Nach Abschluss seines Studiums bei Adele Marcus an der Juilliard School wurde der in Philadelphia geborene Pianist Peter Orth von Rudolf Serkin zum "Marlboro Music Festival" eingeladen. Serkin bot dem Nachwuchspianisten an, privat mit ihm zu arbeiten. Der 1. Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs von Naumburg 1979 markierte den Beginn einer internationalen Karriere. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter der "Shura-Cherkassky-Preis" sowie der "Fanny Peabody Mason Ward" in Boston. Als Solist spielte Peter Orth mit dem Philadelphia Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Orchestre National de Lyon, dem Orquesta Nacional de Espana, der Norddeutschen Philharmonie und mit zahlreichen Symphonieorchestern, darunter Chicago, Detroit, Montreal, Pittsburgh und Saint Louis. Auf diese Weise trat er in künstlerischen Kontakt mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Charles Dutoit, Raymond Leppard, Zubin Mehta, Aldo Ceccato oder Leonard Slatkin. Orth veröffentlichte zahlreiche CDs. Die beiden Klavierquintette von Fauré mit dem Auryn Streichquartett wurde 1998 in Großbritannien mit dem CD Classic Award prämiert. Seit 1991 konzertierte Orth auch in renommierten Sälen Europas, darunter die Wigmore Hall London und das Concertgebouw Amsterdam. Peter Orth ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals.

 

Der Posaunist Otmar Strobel hat eine bemerkenswerte Orchesterkarriere hinter sich: Er absolvierte von 1985 bis 1992 ein Studium bei Branimir Slokar in Trossingen. Wichtige kammermusikalische Erfahrungen sammelte er noch während seines Studiums im renommierten "Slokar Posaunenquartett". 1987 wurde er als Soloposaunist des Philharmonischen Orchesters Dortmund verpflichtet, bevor er 1999 in gleicher Funktion vom Gewandhausorchester Leipzig engagiert wurde. Otmar Strobel ist Mitbegründer der "German Philharmonic Big Band". Er unterrichtet seit 2004 die Orchester-Akademisten des Gewandhausorchesters im Fach Posaune und hatte seit 2005 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Weimar.

 

Der Cellist Alexander Gebert wurde 1977 in Warschau in eine Musikerfamilie geboren, die 1980 nach Finnland emigrierte. Mit fünf Jahren begann er sein Cellostudium in der Klasse von Timo Hanhinen am Konservatorium in Turku. 1989 wurde er an die Sibelius-Akademie in Helsinki aufgenommen, wo Csaba Szilvay, Victoria Yaglig, Kazimierz Michalik und Heikki Rautasalo seine Lehrer waren. Zwischen 1995 und 1998 studierte er als Stipendiat des polnischen Staates an der Warschauer Chopin-Akademie. Danach setzte er seine Studien bei Philippe Muller am Conservatoire de Paris und als DAAD-Stipendiat an der Stuttgarter Musikhochschule bei Natalia Gutman fort. 2002 wurde ihm in Paris ein Drei-Jahres-Stipendium der Groupe Banques Populaires zuerkannt. Gebert gewann seinen ersten internationalen Wettbewerb mit 16 Jahren; 1997 wurde mit dem 2. Preis im Warschauer Lutoslawski-Wettbewerb ausgezeichnet, und im Jahr 2000 gewann er hintereinander den 3. Preis des Antonio-Janigro-Wettbewerbs in Zagreb, den 2. Preis sowie den Publikumspreis des Internationalen Wettbewerbs in Genf, und schließlich den 1. Preis im "Concorso Valentino Bucchi" in Rom. Er ist in Europa und Nordamerika als Solist und Kammermusiker bei einer Reihe renommierter Musikfeste aufgetreten. Seit Ende 2004 ist er Cellist des Altenberg Trios Wien.

 


Erfolge Detmolder Trompeter

Beim 15. "Lions-Musikwettbewerb Hessen", in diesem Jahr im Fach Trompete ausgetragen, gingen drei der vier vergebenen Preise an Trompetenstudenten der Detmolder Hochschule für Musik: Philipp Hutter und Miroslav Petkov gewannen 2. Preise zu je 3.000 EUR, Philipp Bölk erzielte einen 3. Preis im Wert von 2.000 EUR (ein 1. Preis wurde nicht vergeben). Alle drei Trompeter studieren in der Klasse von Prof. Max Sommerhalder. 

 


Probespiel gewonnen

Der Trompeter Matteo Scurci aus der Klasse Prof. Max Sommerhalder gewann das Probespiel für einen Jahresvertrag als Solotrompeter des Göttinger Symphonieorchesters.


Schlagzeugerin erfolgreich

 

Die erst 19-jährige Detmolder Schlagzeugerin Mei-Chun Shih hat beim dem Internationalen Wettbewerb für Marimba in Nürnberg den 2. Preis gewonnen. Die junge Musikerin studiert in der Klasse Prof. Prommel an der Hochschule für Musik Detmold. 

Das europaweit Projekt bedeutende "Marimba Festiva" hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche, die sich mit dem faszinierenden Instrument beschäftigen, intensiv zu fördern. Es wird vom Bayerischen Rundfunk, der Wirtschaft sowie von zahlreichen privaten Initiativen unterstützt.

 


Förderverein der Hochschule für Musik verleiht Stipendien

Vierunddreißig junge Musikerinnen und Musiker haben sich für ein Stipendium der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Detmold (GFF) qualifiziert. Professor Michael Achilles, Vorsitzender der GFF, und Katharina Baumann-Südfeld, zuständig für die Studierendenbetreuung der GFF, überreichten am 12.4.2010 den leistungsstarken Talenten im Rahmen einer Feierstunde ihre Stipendien-Urkunden. In seiner Ansprache dankte Achilles den Vereinsmitgliedern für ihre großzügige Unterstützung: "Ohne Sie wäre unsere Arbeit nicht möglich", betonte der Vorsitzende, "denn die erste und grundlegende Ressource der GFF sind nach wie vor die Jahresbeiträge ihrer Mitglieder." Das zweite Standbein, auf das sich die Finanzierung der Stipendien stütze, seien in immer größerem Maße Einzelsponsoren und Kooperationen mit Stiftungen.


Zweimal Fagott erfolgreich

Zwei Studierende aus der Fagottklasse Prof. Tobias Pelkner haben attraktive Verträge erhalten: Mauricio Wayar Sioux hat einen Zeitvertrag als stellvertretender Solofagottist beim Philharmonischen Staatsorchester in Hamburg bekommen, und Frau Ming Ching Hsieh wird ab Sommer 2010 die Solofagottstelle beim "Shenzen Symphony Orchestra" in China besetzen.

 


Europäische Zusammenarbeit

Eine im wahrsten Wortsinn "schlagkräftige" Zusammenarbeit über eurpäische Grenzen hinweg plant die Schlagzeugabteilung der HfM Detmold: Im November dieses Jahres wird ein gemeinsames Programm von vier Hochschulen erarbeitet und auf Reisen geschickt: Die Tournee, auf der u. a. Kompositionen von Johannes Fischer, Lucas Ligety und Martin Christoph Redel zu hören sein werden, beginnt am 16. November 2010 in der Hochschule für Musik Detmold, führt am 18. November zum "Koninklijk Conservatorium Brussel", um einen Tag später im "Sweelinck Conservatorium Amsterdam" zu gastieren. Am 20. November endet die kleine Tournee im "Muziekcentrum Frits Philips Eindhoven".



Hochschule für Musik Detmold
Neustadt 22
D 32756 Detmold
Germany

Administration:
Willi-Hofmann-Straße 5
32756 Detmold

Phone: 05231-975-5
E-Mail:
Directions via Google Maps
Contact